15. Juli 2016
von Steffi
2 Kommentare

8 Gründe, um in die Ferne zu schweifen oder weit zu segeln

Was hat mich dazu bewogen, die mir fünf liebsten Menschen – Melanie, Laura, Melisa, Lian und Matti – und fast alles, was mir Kraft und Sinn gibt – meine Mutter, meine Großfamilie, meinen Garten, Nähen und kreatives Arbeiten, die Nachbarn und Freunde, meinen Beruf, Europa, mein treues Hundchen Tessa, unsere süße Katze Mussja – zurück zu lassen, um mit dem Liebsten um die Welt zu segeln? Oder zumindest weit zu segeln?

Wie oft habe ich mir vor der Abfahrt diese Frage gestellt? Und immer wieder nur eine Antwort gefunden: Weiterlesen →

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

6. Juli 2016
von Steffi
5 Kommentare

Im Garten der Lust ist was im Busch – oder war es umgekehrt?

Weiß einer von euch, was Hieronymus Bosch sich eingeworfen hat? Ich möchte das auch!

Kann natürlich sein, dass sich der eine oder andere von euch fragt: Wer zum Henker ist das? Spielt der Fußball?

Nein, er hat gemalt. Vor 500 Jahren. In ‘s-Hertogenbosch, seiner Heimatstadt nach der sich Jheronimus van Aken benannt hat. Die feiert dieses Jahr seinen 500. Todestag. Und wie sie feiert!
Erst mal holte sie – fast – alle seine Gemälde zu einer (bereits beendeten) Ausstellung in die Stadt. Ein Triptychon, also ein Altarbild, genannt „Der Garten der Lüste“ blieb in Madrid im Prado. Doch die Organisatoren machten daraus eine Tugend, baute Figuren auf dem Bild nach und stellte sie in der ganzen Stadt aus.

Und was für Figuren! Hieronymus Bosch malte Tiermenschen, durchbohrt von Pfeilen, Fantasiewesen, sexuelle Anspielungen, Hinweise auf die Todsünde der Wollust. Er malte Himmel und Hölle, Dämonen und Monster, die heute noch in jedem Horrorfilm Furore machen könnten.

Also wenn ich es mir genau überlege: Ich will das Zeug doch nicht!

Aber nach ’s-Hertogenbosch wollte ich, nachdem ich auf einem Reiseblog in Jacare davon gelesen hatte. (Ich weiß leider nicht mehr, bei wem). Dort hatte ich ja kaum mehr zu tun, als mich wegzuträumen!

Von Köln aus ist es nicht weit bis nach Herzogenbusch, in knapp zwei Stunden sind wir da. Wir wollen nur mal eben einen Eindruck gewinnen, deshalb haben wir Tessa, unseren Hund, mit dabei. Das und schlechtes Wetter schränkt unsere Entdeckerfreude leider etwas ein, kann aber eines nicht verhindern:
’S-Hertogenbosch begeistert uns! Es hat alles, was Holland so großartig macht: Kanäle, liebevoll dekorierte Häuschen, hübsche Vorgärten, einen großen Markt, kleine Winkels, wie die Geschäfte heißen, und eine beeindruckende (Außen)gastronomie). Tomy findet diese Stadt noch schöner als Brügge!Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit YemanjaHertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Wir beginnen den Rundgang durch ’s-Hertogenboschs Lustgarten an der Sint-Janskathedraal. Ich würde gerne auf das Dach steigen, um mir die Steindämonen, die Boschs Zeitgenossen geschaffen haben, anzusehen. Doch leider habe ich kein Ticket im Vorfeld gekauft, so dass erst am Nachmitttag wieder eine Führung frei ist. Wegen der Wettervorhersage scheue ich mich, noch schnell ein Ticket für apäter zu kaufen. So sehen wir uns die Kerk von innen an: Die Orgel, die leuchtenden Fenster, die zierlichen Säulen und Deckenmalereien machen sie sehenswert.

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Sint-Janskatedraal

Von da an führt der Weg durch alte Gassen, vorbei an kleinen Häuschen, lauschigen Innenhöfen, blühenden Gärten, gekonnt arrangierten Dekorationen und bemalten Wänden. Das Paradies liegt nur einen meiner Ballwürfe von der quirligen Innenstadt entfernt. Meinen Ballwurf wohlgemerkt, nicht einer vom Boateng! Ich und Bälle sind natürliche Feinde, sie fallen im Allgemeinen unweit meiner Füße zu Boden…
Wir schlendern vorbei an Brücken und Bögen, immer wieder überraschen witzige Details das Auge des Betrachters.Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Im Tuchhaus ist eine Ausstellung über die Stadt, in der Hieronymus Bosch lebte: Welche Gerätschaften verwendete die Hausfrau, womit spielten die Kinder, woran erkannte man einen Pilger? Das Museum ist gut und interaktiv gestaltet, leider ist alles auf Niederländisch. Zwar bekomme ich eine deutsche Broschüre mit, aber das ist doch nicht das Gleiche. Da Tomy mit Tessa draußen wartet, gehe ich nur noch schnell pinkeln – und finde den Schatz des Museums, rein subjektiv natürlich: Die Beschilderung der Toilettentüren!

Bald danach nähern wir uns wieder dem Markt.

Ah, der Markt! Dieser Überfluss an Gerüchen und Geschmäckern, dieser Reichtum! Die Blumen, die Nüsse, das Brot, der Fisch, der Käse, das Obst: Wieder ist alles verlockend angerichtet, ein Fest für die Sinne! Wir kaufen Matjes und Käse, lassen uns ein paar Loempias schmecken und ich widerstehe der Versuchung, eine Pflanze zu kaufen…

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Blumen

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Brot

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Käse

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Noten – Nüsse

Es hat zu regnen begonnen, mein Wieckse Witte, mein Lieblingsbier, fällt ins Wasser. Doch trotz Regen sind die Plätze draußen unter den Schirmen der zahllosen Eetcafes und Restaurants alle belegt. Wir huschen vorbei an Spezialitätenläden, Boutiquen, internationalen Modeketten und allerlei Krimskrams, zurück ins Parkhaus. Vorher kommen wir noch an einen Supermarkt vorbei: Ein Sixpack muss es sein!

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Auch die Auslagen sind mit Boschs Figuren geschmückt – und mit meinem Spiegelbild

Ein wenig traurig verlassen wir dieses holländische Kleinod. Es gäbe noch viel zu sehen: Die Bosch-Lichtshow am Abend, wenn seine Gemälde an die Fassaden der Häuser am Marktplatz geworfen werden; die Himmel und Höllen Bootstour durch die teils unterirdischen Kanäle, die ich mir wie eine Art Geisterbahn vorstelle.

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

Kriche mit Skulpur aus dem Garten der Lüste – Yemanja?

Vielleicht fahren wir nochmals, gefeiert wird in ’s-Hertogenbosch ja noch bis Oktober!
Ach so: Neue Dosen hab‘ ich auch gefunden, leider keine von Hieronymus Bosch!

INFO Hertogenbosch

Überall im Ort stehen Helfer, die Booklets an Touristen verteilen und Fragen beantworten.
Außer einer Broschüre gibt es auch eine kostenlose App, die durch die Straßen führt.

Für die Ausstellungen kannst du die Tickets direkt vor Ort kaufen, für die Bootstour und das Dach der Kathedrale ist es sinnvoll, sie vorher online zu kaufen. Die Infos findest du hier:

Wanderung über das Dach der Kathedrale:
Tickets unter www.eenwonderlijkeklim.nl

Himmel und Hölle Bootstour
www.dagjedenbosch.com

Lichtshow
Täglich ungefähr um 21:00, genaue Zeiten hier:
www.bosch500.nl/nl/manifestatie/bosch-experience/bezienswaardigheden/bosch-by-night-lightshow

Alles im Allem hat die Stadt ein tolles Programm aufgelegt. Nur zwei Dinge hat sie nicht geschafft: Eine Website, die klar und übersichtlich zu den einzelnen Attraktionen und dem Ticketverkauf führt und das Ganze auch in Englisch!
Weitere Webseiten: www.bosch500.nl/nl/jheronimus-bosch
Eine Übersicht: www.bosch500.nl/experience

Hertogenbosch | Segeln mit Yemanja

29. Juni 2016
von Steffi
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Gustavs unglaubliche Abenteuer in Bolivien – Best 1/2016

Du vermisst Gustav? Er war auf einer abenteuerlichen Reise in Boliven…

Dort enstanden auch die besten Fotos im ersten Halbjahr 2016, mit denen ich hier von seinen Abenteuern erzähle – es sind ein paar mehr als sieben!

Er spielte Schach in Santa Cruz de la Sierra:

Gustav Santa C (2)

Kategorie Schwarz Weiß, naja fast!

Und Klavier in La PazGustav -0209

Gustav???
Gustav!!!! Das hast du doch nicht nötig! Das wird mir jetzt zu bunt!

Gustav -0188

Kategorie Bunt

In La Paz kämpfte er mit einem wilden Stubentiger:

Gustav -0235

Kategorie Tierisch

schloß Freundschaft mit einem PferdGustav-0257

und versuchte sich daraufhin als selbständige Kühlerfigur:

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Kategorie Fahrzeug

Er fuhr mit der Seilbahn

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In Copacabana am Horca del Inca verlor er sich in Zeit und Raum:Gustav-0501

Gustav bewunderte die Grüne Lagune:

Gustav 2-0159

Kategorie Natur

An der Laguna Colorada hütete er Lamas:

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Im Valle de las Rochas ruhte er sich aus – war übrigens verdammt hart, dieses Grünzeug, soll ich euch sagen:

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Gustav-0309

Kategorie Lieblingsbild

Als Gustav Gwayne wartete er auf den Mittagszug:

Und der Feind kam – siehe Titelbild…

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Er machte erstaunliche Fotos auf dem Salzsee Uyuni:

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Und verhinderte, dass unser Jeep davonrollte:Gustav-0504

Auf der Kakteeninsel Incahuasi fühlte er sich wie ein Fakir:

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Kategorie Licht

Am Friedhof der Züge spielte er Verstecken:

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Bei Sucre im Parque Cretacico wurde Gustav beinahe von einem riesigen Dinosaurier zertrampelt!

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Und von einem Rattensaurier gejagt:Gustav-0748

In Sucre schlug er die Stunde:

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Bei Samaipata im Parque Amboro badete er im Amazonas, oder etwas, das mal Amazonas wird:

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In einer Nische in El Fuerte wurde er als Inca-Gott verehrt:

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Und entspannte im warmen Wasser in der Nähe des Wasserfalls:Gustav-1041

Haben dir Gustavs Abenteuer gefallen? Bald gibt es mehr davon! Er ist schon ganz aufgeregt…

 

Mit diesem Beitrag nimmt Gustav an der Fotoparade 1-2016 von Erkunde die Welt statt, nicht ganz regelkonform, aber ich hoffe unterhaltsam! Viele weitere tolle Fotos und Blogs der Teilnehmer findest du hier: fotoparade-1-2016-highlights

Danke für die Fotoparade, Michael! Hat Spaß gemacht, ich hoffe du lässt Gustav trotz Regelverstoß mitmachen!

Recife, Altstadt, Waterfront

22. Juni 2016
von Steffi
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Recife: Eine Stadt zum Leben. Zumindest am Sonntag

Recife hat einen schlechten Ruf. Die Stadt gilt als gefährlich.
Nun gut, welche große Stadt nördlich von Sao Paulo gilt in Brasilien schon als sicher?

Recife gilt außerdem als das Venedig Brasiliens, weil es auf einer Insel liegt, von Wasser umgeben, mit Brücken verbunden. Damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf und doch ist Recife auf seine Arte eine sehr reizvolle Stadt, in der du dich durchaus wohl und sicher fühlen kannst.

Zumindest am Sonntag. Da ist nämlich die gesamte Altstadt, das ehemalige Hafenviertel, für Autos gesperrt, Fußgänger und Fahrradfahrer haben freie Bahn. Wir schlendern von der Bushaltstelle direkt zum Marco Zero, jenem Platz, an dem Grundstein der Stadt von den Portugiesen gelegt wurde. Recife, der Name kommt von den vorgelagerten Riffen, Recife auf Portugiesisch, blieb jedoch bis zur Ankunft der Holländer ein Dorf in den Sümpfen. Diese legten die Sümpfe trocken, bauten einen Hafen und entwickelten den Ort zu einem Handelszentrum, das in der Folge Olinda den Rang ablief. (Dabei geholfen hat sicher auch, dass die Holländer Olinda in Brand steckten…)

Altstadt Recife, Marco Zero

Altstadt Recife, Marco Zero

Am Marco Zero herrscht reges Treiben: Eine Trommelgruppe wirbelt, Skateboarder üben ihre Kunststücke, Kinder fahren Go-Kart, Familien und Sportler sind mit dem Fahrrad unterwegs. Viele lassen sich von kleinen Bötchen auf den gegenüberliegenden Wellenbrecher bringen um zu den südlichen Stränden oder eine große Runde zu fahren.

Recife, Marco Zero

Marco Zero, Recife

Auch wir setzen über, wundern uns wieder über die Skulpturen von Francisco Brennand, die anlässlich der 500-Jahrfeier der Stadt dort aufgestellt wurden. Wir schlendern an einem der Yachtclubs und den Grundmauern eines historischen Badehauses vorbei Richtung Boa Viagem, einem der neuen, modernen Stadtviertel. Wir wundern uns desweitern über diverse Bausünden und fragen uns, warum Menschen unbedingt in Hochhäusern leben wollen. In der Ferne sehen wir noch einige Yachtclubs und eine Regatta der Optimisten, der jüngsten Segler – es sieht alles sehr einladend aus. Warum genau segelt niemand nach Recife?

Wir gehen zurück, setzen wieder über und erkunden das alte Hafenviertel. Denn ja, da wo sich heute die Mittelklasse aufwärts vergnügt, wurden einst Waren umgeschlagen, Freier betrogen und Matrosen angeheuert. Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Heuer, Hure und hora/hour/(Stunde) den gleichen Wortstamm haben? Uhr auch?

Altstadt Recife

Altstadt Recife

In den Gassen hinter der Waterfront stehen einige wunderschöne alte Gebäude, die meisten renoviert. Sie erinnern uns an die großen alten Seebäder in Europa, an Abazia (Opatija) und Brighton. Die älteste Synagoge auf amerikanischen Boden befindet sich in einer dieser Gassen, leider ist sie geschlossen. Viel Spaß haben wir nebenan mit Elvis, David Bowie, Yoda, Darth Vader, dem Papst, Che und Frieda – alle überlebensgroße Karnevalspuppen. Davor wird der Nachmittagsmarkt aufgebaut, Kunsthandwerk und Handarbeiten werden feilgeboten.

Frieda, Che und ich

Frieda, Che und ich

In einer anderen Ecke des alten Viertels steht das alte Zollhaus, wunderschön renoviert. Innen drinnen befindet sich ein modernes, exklusives Shopping Center! Sehr nett. Daneben ist eine Kirche, hübsch für eine Hochzeit dekoriert und gegenüber gutes Graffiti, auf der anderen Seite eine unschöne moderne Bücherei und daneben ein abgewracktes, hässliches Parkhaus…

Es ist nicht die einzige Bausünde hier.

Mittlerweile sind meine Beine einigermaßen müde, die Erkundung des Viertels am anderen Ufer mit Kirchen und alten Regierungsgebäuden, entfällt. Stattdessen finden wir ein Plätzchen in einem der Restaurants in den alten Lagerhäusern. Downtown Pier heißt der Schuppen und gehört wohl Heineken. Tomy will erst nicht hin, denn Heineken ist in seinen Augen kein Bier. Stimmt. Es ist eine Brauerei, also gibt es dort auch Bavaria Bier. Und sehr leckeres Essen zu einem sehr anständigen Preis.Recife-0903

Ich mag Recife. Mir tut es schon am Abend, als ich noch einiges nachlese, Leid, dass wir nicht mehr Zeit und Energie hatten um das Museum Poço do Frevo, wo sich alles um den Karnevalstanz dreht, zu besuchen, oder eben die andere Seite oder den Torre: In Recife steht der einzige noch verbliebene Anlegemast der Zeppelins Hindenburg und Graf Zeppelin. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts flogen diese direkt von Frankfurt nach Recife!

Fazit unserer drei Tage in Olinda und Recife:
Prädikat erlebenswert.
Fahrt hin.
Segelt hin.

INFO Recife

Anfahrt öffentlich von Olinda mit dem Bus nach Casa Cajada. Die Altstadt ist erkenntlich, trotzdem zur Sicherheit den Schaffner nach der richtigen Haltestelle fragen. Rückfahrt nach Rio Doce oder fragen „Passa Olinda?“
Museen sind montags geschlossen
Sonntags ist die Altstadt um den ehemaligen Hafen für Autos gesperrt.

Es gibt viel zu sehen in Recife: Die Altstadt, das Frevo Museum, den Torre, die Strände, die beiden Brennand Museen, die Synagoge, den Handwerksmarkt am Sonntag, die Kunsthandwerkshalle in einer Hafenlagerhalle, Shopping, viele Restaurants und Bars…
Plane mindestens zwei, besser drei Tage ein – und einen für Olinda!

Wenn du Segler bist – ich würde heute wenigstens für ein paar Tage Recife anlaufen!

 

Dieser Beitrag ist einer von dreien, in denen ich von Recife, den Museen Brennand und Olinda berichte. Sie entstanden außerdem im Rahmen unseres Aufenthaltes in Jacare und Joao Pessoa.