Angisa – ein Kopftuch für die freie Frau

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Paramaribo, Surinam, 24. November 2016

Stoffe fantasievoll benennen und durch Kopftücher sprechen: Welch‘ bunte, poetische aber leider mit den Alten aussterbende Kunst! Und natürlich eine, über die ich unbedingt mehr wissen muss!

Aber all das ahne ich noch gar nicht, als wir das Koto-Museum aufsuchen. Mich faszinierten erst mal nur die bunten Stoffe und fülligen Kleider auf dem Flyer des kleinen, feinen und neuen Museums in Paramaribo.

Wieder einmal werden wir von einem Führer begrüßt, dem seine Aufgabe am Herzen liegt. Seine Augen leuchten, sein Mund schmunzelt verschmitzt, als er uns in die Geheimnisse der Kotomsi, der emanzipierten Kreolin mit eigenem Geld in Paramaribo, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Koto und Angisa trug. Frauenvereine trugen maßgeblich zur Entwicklung dieser einzigartigen Mode bei: Jede Frau wollte die Schönste und Kreativste sein.

Kotomisi - Mode in Paramaribo, Surinam, im letzten Jahrhundert

Kotomisi mit hohem Entenpopo

Koto, der Rock, musste weit und üppig sein, sehr üppig. Damals war in Paris der Entenpopo in Mode, also das betonte Hinterteil. Das muss ja bei den meisten Kreolinnen nicht mehr betont werden, also meiner Meinung nach nicht, und so verlegten sie die Ausstülpung nach oben, gegenüber der Brust auf den Buckel. Da traf es sich gut, dass der Rock sehr hoch getragen wurde. Ich bin nur nicht dahintergekommen, ob unter oder über der Brust.

Diese wurde von einer Bluse, oder einem Bolero bedeckt, der eindeutig europäischen Ursprungs ist und nur oben vorne geschlossen. Deshalb hingen an seiner Rückseite zwei Bänder herab, mit denen er auch vorne gebunden werden konnte, denn in manchen Situationen wollte frau doch sicher bedeckt sein. Die Bänder sprachen allerdings auch Bände: Wie die gesamte Tracht waren sie steif gestärkt, frau konnte sie glatt bügeln oder in Ziehharmonikafalten plissieren: Trug sie ein glattes Band, war sie frei, trug sie ein gefaltetes, gebunden. War es abwechselnd gefaltet und glatt – dann war ihr Mann im Landesinneren, Gold suchen, oder auf einer Plantage, wer weiß das schon! Er wurde in den nächsten Monaten jedenfalls nicht daheim erwartet…

Kotomisi in Einzelteilen

Über die Entstehung dieser Mode, oder Tracht, die es so nirgend woanders gegeben hat, gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche sagen, die Frauen der Sklavenhalter wollte, dass die Sklavinnen ihre Brüste bedeckten und so vor den lüsternen Fingern ihrer Männer versteckten, andere sagen, das war schon die Idee der Sklavinnen selbst aus genau dem gleichen Grund. Jedenfalls ist die Kotomisi – auch die Tracht selbst wird so bezeichnet – eine Fusion aus afrikanischer Tradition und europäischer Mode, die in Surinam einen ganz eigenen Ausdruck annahm. So knoten auch die Afrikanerinnen und die Kreolen in der Karibik gerne Tücher um ihren Kopf, doch die Kunst, mit Tüchern zu sprechen, entwickelte sich nur in Surinam.

„Ich bin eine Goldmünze, ich gehe durch viele Hände, doch ich verliere nicht meinen Wert.“ Angisa einer Prostituierten

Denn auch das Kopftuch, Angisa, genannt, hatte es in sich: Gestärkt wurde es ebenso wie der Rock und der Bolereo mit Maniok-Stärke. Und steif musste es sein, sonst hätte niemand die kunstvollen Gebilde daraus falten können, die ein Stück quadratisches Tuch zu einem Angisa macht. Die Damen übertrafen sich im Erfinden neuer Kreationen, benannten sie nach den neuesten Ereignissen. So gibt es ein Angisa das „Heck eines Autos“ heißt, das anlässlich der ersten Autos in Surinam kreiert wurde.

Doch halt, bevor ein neu eingetroffener Stoff oder ein Tuch überhaupt verkauft werden konnte, musste er benannt werden. Diese Tradition kannten schon die Stämme in Ghana. „Getauft“ wurden die Stoffe der Angisa von den älteren Frauen, die darin meist ein aktuelles gesellschaftliches Ereignis verarbeiteten, indem sie nichts laut und doch alles sagten: Die Kunst, nichts öffentlich zu sagen und dennoch alles mitzuteilen, entstand in der Sklavenzeit. Damals war alles, das die Sklavenhalter verstanden, gefährlich. Also entwickelten die Sklaven die poetische Kunst der Umschreibung. Nichts zeigt das schöner, als die Benennung eines Stoffes, natürlich in Sranan Tongo, dem Surinamesischen Kreol.

„Fu mi na sabi, gi vu wan ray – Ich weiß es, ihr müsst raten“ wer der Vater meines Kindes ist …

Je pikanter oder pointierter diese Namen waren, umso besser verkaufte sich ein Tuch. Und ja, diese Namen hatten es wirklich in sich! Meist ging es um Liebschaften, die Tücher waren die Klatschpresse der damaligen Zeit: Ein wohlhabender Mann wurde krank und brauchte Pflege. Im Krankenbett verlangte er von seiner Frau, dass sie sich seine Pflege mit seiner Mätresse teile. So pflegten ihn die beiden bis zu seinem Tod:

„Geiz und Gier lassen den Hund und die Katze aus einem Napf fressen“, war der Name des entsprechenden Tuches.

Manche Tücher wurden auch nach Sprichwörtern, die meistens ebenfalls einen gesellschaftlichen Hintergrund hatten, benannt. Sie wurden auch zu besonderen Anlässen gedruckt und waren ein beliebtes Sammelobjekt, das frau sogar versetzen konnte: Es gab Tücher anlässlich der Geburt der Thronfolgerin, Beatrix; anlässlich des Besuches der Königin Juliana, der Unabhängigkeit, am Jahrestag der Aufhebung der Sklaverei usw. Sie wurden bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts gedruckt und vereinzelt auch noch heute, so zum 40. Jahrestag der Unabhängigkeit. Das Wort Angisa bezeichnet nicht nur das kunstvoll gefaltete Tuch, sondern auch das Tuch selbst

Doch auch die fertig gefalteten Kopftücher sprachen, nein stritten: Mit einem entsprechend spitz gefalteten Angisa, der passenden Körperhaltung und einem gewissen Gesichtsausdruck spazierte eine Kotomisi am Haus ihrer Kontrahentin vorbei – die die Beleidigung sofort begriff und zum Gegenangriff startete, dem Falten eines noch spitzeren Angisas.

Ich finde, diese gewaltlose Form der Auseinandersetzung sollten wir wieder einführen – für Männer. Trump sähe mit Angisa sicher viel besser aus…

Das Angisa einer Trauernden oder einer Braut war deshalb sorgfältig rund gefaltet, ebenso das mit Seidenschleifen festlich verzierte Angisa einer Braut, damit ja keine Andere etwas falsch verstand.

Die Animateurin mit einem besonderen Angisa aus drei Tüchern

Die Animateurin mit einem besonderen Angisa aus drei Tüchern hinter einem typischen, selbsgemachten Boukett – Het Koto Museum

Oder ein Anderer? Mit einem entsprechend gefalteten Angisa konnte eine Frau auch ihrem Liebhaber bedeuten, dass er doch bitte an der Ecke auf sie warten sollte. Ich weiß allerdings nicht, woher er wusste, an welcher Ecke.

Zur Ausstattung der Kotomisi gehörten auch lange bunte Ketten, so wie das ganze Outfit farbenfroh sein musste – ganz nach meinem Geschmack! Um 1920 trugen angeblich alle Frauen in Paramaribo diese Mode. Es muss ein prachtvoller Anblick gewesen sein! Wie langweilig ist dagegen doch unser heutiger Einheitsbrei namens Esprit, H&M, Benetton und wie die großen, weltweit verbreiteten Marken heißen!

Wieviel bunter und fröhlicher wäre die Welt, würden wir noch Trachten tragen – Sari, Koto, Dirndl, Kimono, Madraskaro, Sarong – zumindest an Festtagen. Denn eines muss ich zugeben: Jeans und T-shirt sind praktischer.

Einen Koto oder ein Angisa zu waschen, zu stärken, ja die Stärke erst auszukochen, zu bügeln und richtig zu falten ist eine Arbeit, die heute keine mehr macht! Deshalb gibt es moderne, weniger üppige und weniger steife Versionen des Kotomisi. Auch wird die Botschaft eines Angisas heute nicht mehr ernst genommen, spitz gefaltete,streitbare Formen werden heute durchaus getragen, etwa am Unabhängigkeitstag.

An dem retten wir allerdings ein Faultier und bekommen von der Kreativität der surinamischen Frauen nur am Rande etwas mit: Ganze Familien sind im gleichen Stoff gekleidet, Kleid, Angisa, Hemd, Kinderkleidchen, Schleifen an den Schuhen…

Und auch das hat einen sehr interessanten Hintergrund: Frauen, die zusammenlebten, gemeinsam den Haushalt führten, gemeinsam die Kinder erzogen, drückten ihre Verbundenheit dadurch aus, dass sie Kotos aus dem gleichen Stoff trugen. Nicht nur das, die Geschichten hinter den Namen mehrerer Tücher weisen eindeutig auf lesbische Beziehungen hin. So soll eine Frau dafür gesorgt haben, dass ihre ehemalige Freundin ins Gefängnis kam, weil sie sich heimlich ein Goldarmband, das sie ihrer damaligen Geliebten geschenkt hatte, zurückholte – oder es stahl. Das Tuch heißt, frei von Sranan Tongo ins Englische und von mir ins Deutsche übersetzt:

„Aufruhr ist in der Stadt, denn die giftige Schlange hat ihre Geliebte ins Gefängnis gesteckt.“

Die Prostituierten falteten ihr Angisa auf eine bestimmte Art und sie benannten auch ein Tuch: „Ich bin eine Goldmünze, ich gehe durch viele Hände, doch ich verliere nicht meinen Wert.“

Koto und Angisa und ihre Geschichten bilden einen inspirierenden Gegenpol zu der blutigen, grausamen und meist von Männern geprägten Geschichte Surinams. Sie erzählen von einem farbenfrohen und prallen, lustvollen Leben – und von starken, freien und farbigen Frauen, die das Leben lieben.*

„Ich bin eine erwachsene Frau in meinem eigenen Haus. Ich kann tun, was ich will.“ Angisa, benannt mit einem Sprichwort

Ach ja – jene Kopftücher, die in Europa so sehr auf Unverständnis stoßen, gibt es hier in einem Land mit 20% Muslimen absolut gar nicht. Nicht mal ansatzweise! Die tragen eher ein Angisa…

*Gelackmeiert waren die weißen Frauen. Während die Maroon-Frauen, die Nachkommen der geflohenen Sklaven und die Kreolinnen, die Nachkommen der befreiten Sklaven recht frei in ihrem sexuellem Ausdruck waren, hatten die weißen Frauen (und vermutlich auch die der anderen Ethnien) kaum Möglichkeit ihre Weiblichkeit zu genießen: Ihr eigenen Männer waren bei den schwarzen Frauen, während sie sich unter keinen Umständen mit einem Farbigen einlassen konnten. Kein Wunder, dass manche durchdrehten und zu grausamen Sklavenhalterinnen wuden!

INFO Koto und Angisa

Het Koto-Museum 43, Prinsessestraat, Paramaribo, Suriname
Quellen:
Die Führung im Koto-Museum und das zweisprachige (Holländisch und Englisch) Buch von
Christine van Russel-Henar: Angisa Tori
Leider nicht bei Amazon erhältlich! Dafür musst du wohl nach Surinam kommen.

Ein weiteres interessantes und noch erhältliches Buch zum Thema Quilts und verborgene Botschaften in Textilien ist:
Hidden in Plain View, A secret Story of Quilts at the Underground Railroad von Jacqueline L. Tobin

Ein Angisa kannst du immer noch im Jerusalem Bazaar, Saramacca straat, 42, Paramaribo, kaufen.

I like the combination of African and Indonisian fabric in this quilt – Surinam’s best! – Het Koto Museum

As a courtesy to my worldwide friends, who are interested in fabrics, sewing, fashion ans quilting, I translated this article into Englsih – well, sort off:

To name fabric and to talk through headkerchiefs: What a poetic, but dying art! I have to know more about it. But all that I do not know, when we visit the Koto-Museum in Paramaribo.

Our guide is an old man, who definetely loves what he is doing: his eyes are glittering, he smiles knowingly when he tells the secrets of the Kotomisi: Kotomisi is the creole woman with her own money who wore Koto and Angisa in Paramaribo at the beginning of last century. Women’s clubs were important at that time and also the fuel for this fashion: Each woman wanted to be the most beautiful not only for herself, but also in honour of her club.
Koto, the skirt, had to be wide, very wide. The „Queue“ was in fashion in Paris at this time, and the modern creole women in Suriname had to copy it. But they did not highlight their butt, but their back, kind of opposite of her breasts. So it was a good thing that the skirt was worn high up, just beneath the breast – or maybe higher, I could not find out.

The breasts was covered by a bolero which was only closed in front by a pin. It is definitely of European origin. At the back of the bolero there were two strips hanging down which could be used to close it in the front, so that nothing was hanging out (which leads to the conclusion that the Koto was worn under the breast). Also they were used for communication: If it was ironed flat, the woman was free, if it was pleaded, she had a man, if it was both, her man was travelling…

Kotomisi – Het Koto Museum

There are different opinions on how this unique fashion developed: Some say, the slave owners wives wanted their slaves to cover their breast in order to keep them out of the hand of their husbands, others say it was kind of a self-protection for the same reason: Keeping their masters hands off them. Anyway, the Kotomisi – the dress has the same name as the woman wearing it – is a fusion of African and European tradition and fashion, which developed to something quite unique in Suriname. The Africans and their descendants in the Caribbean like to tie kerchiefs, but the art to talk through them was only developed in Suriname.

Angisa, Koto and the Bolero had to be stiffened with starch from the bitter Manioc or Cassava. The Angisa had to be very stiff, otherwise you could not fold a square fabric into an Angisa. The ladies were very creative in folding new ones, like “Rear of a car.”

But before a new fabric could be sold, it had to be „baptized“. The tradition of naming a fabrics was also known in Ghana, where lots off the slaves came from. This was done by the elder ladies and usually had something to do with what was going on in society. Usually nothing was said directly, but everybody understood. To talk about what is going out without saying anything aloud is an art which was developed in the days of slavery:

„Fu mi na sabi, gi vu wan ray – For me to know, for you to guess“ … who fathered my child. For those, who speak Portuguese and English, this name beautifully shows the origin of Sranan Tongo, the Surinames creole languague.

The better the name of a fabric, the better it sold. Lots of the names where about relationships. So the Angisas were the rainbow press of these days: A well-off man got sick and had to stay in bed. He forced his wife to share his caretaking with his lover:

Meanness and avarice cause the dog and the cat to eat from the same plate, was the name of the Angisa.

Some Angisas were given a proverb as a name, which often also had a social background.

The folded Angisas spoke as well, and sometimes they fought: A woman who had an issue with another would fold a special Angisa and then walk by the other woman’s house with a fitting posture. The other one understood and folded an answer.

I believe this violence free war should be done again. Trump would look much better with an Angisa…

The Angisa of a mourning woman was folded round, also the one of a bride – to make sure nobody got something wrong. After all, an Angisa could also tell your lover to wait for at the corner. How he knew which, I do not know.

So Angisa is not only the folded cloth, but also the cloth itself. They were printed for special occasions and were collected. One was issued at the birth of Princess Batrix, another on for the visit of Queen Juliana, one on Independence Day or for the anniversary of abolition. Some are still issued today.

The Kotomisi also wore long necklaces and everything had to be very colourful – as I like it. It is said that around 1920 every woman in Paramaribo was wearing this fashion. It must have been quite a sight! Not as boring as today, when the whole world is wearing Esprit, Benetton and H&M with occasional Desigual.

Our world would be a lot brighter if we still would wear our traditional costumes – Sari, Koto, Dirndl, Kimono, Madras plaids, Sarong – at least on holydays. But I must admit – Jeans and t-shirt are more useful and comfy.

The good old Singer… Het Koto Museum

Today there are less care-intensive variations of the Kotomisi which is still worn today, like on Independence Day or Abolition Day. Then in some families all members are dressed in the same fabric: Skirts, shirts, dresses, and bows – if you belong to a family you show it. Again this is interesting:
Women who lived together, raised their kids together, shared one household often showed their interdependence with wearing the same clothes. This and the names of some of the Angisas strongly hint, that lesbian relationships were common and accepted. One woman sent her female ex-lover to jail due to a dispute over a golden bracelet. The name of the Angisa was: There is great commotion in town because the viper has sent her lover to jail.

Also the prostitutes had their own way to fold their Angisa and named it:

„I am a gold coin, passing through many hands, but never lose my value.“

Koto, Angisa and the stories around them are an inspiring opponent to the often bloody, cruel and man-made history of Surinam. They tell of a colourful life and of free and powerful women, who loved life.

INFO

Het Koto-Museum 43, Prinsessestraat, Paramaribo, Suriname
Book: Angisa Tori by Christine van Russel-Henar

Another interessting book about messages in textiles is:
Hidden in Plain View, A secret Story of Quilts at the Underground Railroad by Jacqueline L. Tobin

You still can buy an Angisa at the Jerusalem Bazaar, Saramacca straat, 42, Paramaribo

2 Kommentare

  1. Ein wunderbarer Artikel! Einer deiner besten, wage ich zu behaupten :-) auch wenn das natürlich so nicht zutreffen kann (zu viele gute).
    Vielen Dank dafür.

    Eine kleine Anmerkung am Rande:
    In Gambia stärkt man die Stoffe für die Kopftücher auch, die traditionell gleichfalls sehr phantasievoll geschlagen und gebunden sind (wegen dem „westlichen“ aggressiven Islam, der dort auch Einzug hält, verschwindet diese Praxis leider). Anders, wie du selbst schreibst, ist diese Kunst nicht auszuführen. Aber auch andere Kleiderstoffe sind schon ab Werk gestärkt und werden manchmal nach dem Waschen wieder gestärkt.
    Leider gibt es in Gambia kein Museum zu dieser Kunst – und es i s t eine große Kunst.
    Schön auch das Buch, das du vorstellst!
    Und interessant deine Ausführung zu dem Selbstverständnis der farbigen oder schwarzen Frau. Übrigens, auch das kann ich aus dem muslimischen Land Gambia bestätigen (mit dem kleinen Nachsatz „noch“).

    Herzlich grüßt Joanna

    • Ja, die Tradition des gefalteten Kopfschmuckes kommt letztendlich aus Afrika. Die Surinamer sagen, dass die Kunst nirgendwo so entwicklet wurde wie in Paramaribo – und vorallem wurden die Kreationen nicht benannt, bzw nicht zur Kommunikation verwendet.
      Die Freiheiten, die die Frauen hatten, fasziniert mich auch.
      Danke für das Kompliment!
      Liebe Grüße in den tiefen Süden!
      Steffi

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