Ein Berg

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So, jetzt sind wir also wieder zurück daheim und die große Frage lautet:

Hat sich der anfängliche Nebel in meinem Kopf aufgelöst?

Ja!

Und was sehe ich? Einen Berg…

Gut, wir haben gelernt mit unseren Geräten umzugehen, wir wissen jetzt, was nicht funktioniert und was gut, wir haben keine Scheu mehr vor funken, schleusen oder diversen beweglichen Brücken. Wir können eine Route planen, dabei auch Gezeiten berücksichtigen. Wir wissen, dass wir nicht gegen den Wind kreuzen können. Anfangs hatte ich schon bei der Begegnung mit vergleichsweise kleinen Frachtern einen Klumpen im Magen, doch jetzt weiß ich, dass Platz für alle ist, wenn frau die anderen gut im Auge oder AIS behält. Ich habe eine interessante Herangehensweise an Angst oder besser an die gedankliche Vorstellung von beängstigenden Situationen gefunden. Wir sind immer noch weit davon entfernt, Erfahrung zu haben – doch selbst wenn ich die hätte – den Respekt vor Wind und Wasser nicht zu haben, wäre fatal.

Und wir wissen jetzt, was vor uns liegt: Ein Berg Arbeit!

Weitere Ausrüstung kaufen, herstellen, montieren, Dokumente scannen, Musik laden, Verpflegung und Packlisten schreiben, einkaufen, verstauen, das Supportive Team zusammenstellen, Segel optimieren, Deck ausbessern, Haus und Garten „einmotten“, eine Route zumindest grob festlegen, mehr Bücher lesen…

Doch zwei Fragen bleiben unbeantwortet:

Wird es mir, Steffi, tatsächlich gelingen, auf die Freude zu verzichten, die mir das Zusammensein mit meinen Kindern bereitet? Und

Werde ich seekrank?

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