Im Konvoi durch Amsterdam

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Amsterdam bei Nacht!

Auch heute hatten wir einen „magischen“ Brückenöffner: TORMENTA.

Kurz vor 10 Uhr 27 lösten all die kleinen Segelboote am Wachtsteiger vor der Eisenbahnbrücke in Gouda die Leinen, um sich schon mal davor anzustellen. Doch mein Blick zurück traf nicht Tomys Nicken, mit dem er mir „Leinen los“ signalisiert:

„Holy Toledo! Will der auch da durch?“

TORMENTA schob mit einiger Geschwindigkeit auf die noch geschlossene Brücke zu – genau abgepasst ging sie auf, der Frachter durch und 5 oder 6 Segler hinterher. So kamen wir diesmal flott durch alle Brücken bis Alphen am Rijn! Hinter dem Braassemermeer bogen wir rechts ab Richtung Westeinder Plassen, Aalsmeer und Amsterdam.

Die Westeinder Plassen (Seen) müssen einst viel größer gewesen sein – heute ist viel davon gepoldertes Land: Villen, Yachthäfen, Schrebergärten und große Gärtnereien „schwimmen“ im Wasser. Einmal mehr bin ich tief beeindruckt von Hollands Umgang mit dem Wasser!

Kurz vor dem Nieuwe Meer ist dann wieder Pause – die Autobahnbrücke nach Schiphol öffnet erst um acht Uhr abends. Wir essen und schlafen schon mal vor: Heute Nacht fahren wir durch Amsterdam!

Um halb neun legen wir am Wachtsteiger an, melden uns beim Schleusenwart für den Konvoi durch die nächtliche Stadt an. Und dann wird wieder gedöst…

Kurz nach elf kommt der Schleusenwart: Um ein Uhr geht die südliche Eisenbahnbrücke auf – für 10 Minuten, dahinter ist sofort die Schleuse, in die wir hoffentlich dann alle hineinpassen: Am Steiger warten sicher 20 bis 25 Segelboote.

Die Nacht ist mild, die Organisation gut, und auch wenn es nicht durch die Grachten sondern eher durch neuere Teile von Amsterdam geht – es ist eine schöne Stadt!

Ich stehe vor dem Mast und genieße…

 

Danke, Amsterdam!

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