2. September 2014
von Steffi
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Obidos

Was Obidos angeht, so sage ich jetzt nur: Da fällt mir doch jetzt glatt kein Vergleich ein! Óbidos ist einzigartig schön, seht selbst:

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Über den Dächern von Óbidos

Über den Dächern von Óbidos

Eingang nach Óbidos

Eingang nach Óbidos

Hauptstraße in Óbidos

Hauptstraße in Óbidos

Auf der Burgmauer

Auf der Burgmauer

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Hauptplatz

Hauptplatz

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

Óbidos

1. September 2014
von Steffi
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Peniche

Meer macht philosophisch. Oder es wirkt nur als Verstärker für meine eh schon ausgeprägte philosophische Ader. (Jetzt hab ich übrigens grad meine Nationalität verraten: „Eh…!“)

Auf der Fahrt nach Peniche ist es wieder nebelig, gleich und doch anders als nach Nazaré, viel grauer und feuchter. Wind ist auch keiner, unter Motor müssen wir höllisch aufpassen, um den Fischernetzen nicht zu nahe zu kommen. Im Hier und Jetzt fühle ich den Nebel, die winzigen kalten Tropfen auf meiner Haut. Was fühlt der Nebel? Wie fühle ich mich für den Nebel an? Wie für den Wind? Fühle ich überhaupt den Wind und den Nebel oder fühle ich eher mich selbst? Wo fange ich an, wo höre ich auf, woher weiß ich, was ich bin? Wo mein Bein ist? Meine Finger? Das kann ich doch nur in Relation zu dem, was ich spüre wahr nehmen. Also indem ich den Boden unter meinen Füßen, den Stoff an meinem Bauch, das Schiff unter meinem Po, den Wind auf meinem Gesicht spüre – oder? Ist Haut wirklich meine Außengrenze oder nur der Ausdruck für meine Wahrnehmung von mir als Körper?

Vor Peniche werden andere Fragen wichtiger:

Wo genau ist das Segelschiff, das uns das AIS-System anzeigt und dessen Weg wir kreuzen müssen? Wir sind eindeutig auf Kollisionskurs um nicht zu sagen schon so gut wie kollidiert. Da taucht plötzlich links von uns der weiße Schatten eines Katamarans im Nebelweiß auf – erschreckend nah, doch Platz genug um davor herzufahren, wenn wir den Gashebel nach unten legen.

Wie sollen wir bloß die Hafeneinfahrt finden, gut wir haben den Plotter, der uns auf der Karte anzeigt, wo wir sind. Aber reicht das? Und was ist mit den Fischerbooten? Die sind um einiges flotter unterwegs, als der Kat – da ist Sehen gleich Kollision. AIS haben die ja so gut wie nie!

Im Moment der Gedanken reißt der Nebel auf und vor uns liegt klar und deutlich die Küste, das Fort, die Einfahrt, jede Menge Fischerbojen und Boote.
Ich fühle mich irgendwie gesegnet!

Einfahrt in Peniche, im Hintergrund der Nebel

Einfahrt in Peniche, im Hintergrund der Nebel

Platz ist am Gastanleger keiner, wir gehen ins Päckchen neben einen Franzosen. Es ist sehr unruhig, ständig fahren Ausflugsschiffe oder Fischer vorbei, Tomy will nicht lange bleiben. Doch ich kann ihn davon überzeugen, sowohl Óbidos als auch Peniche genauer zu erkunden.

Peniche war einst eine Insel, eine gut befestigte: Gegen Süden wird der Ort vom Fort geschützt. Es ist ziemlich groß und diente im faschistischen Salazár Regime als Gefängnis für die politischen – kommunistischen – Gefangenen. Vor 40 Jahren erst kamen sie frei. Der erst kürzlich beendete Faschismus und der Widerstand sind, zumindest in der Wahrnehmung des Stoffverkäufers in Porto, mit verantwortlich für die wirtschaftlichen Herausforderungen Portugals: Jeder der wirtschaftlich denkt, ist gleich ein Faschist. Sagt er.

Eingang ins Fort

Eingang ins Fort

Kapelle im Fort

Kapelle im Fort

Fort

Fort

Entlang der einstigen Landseite zieht sich eine Stadtmauer, gut erhalten oder renoviert, von kleinen Befestigungsanlagen unterbrochen, gesäumt von kleinen Parkanlagen. Diese Mauer versucht Peniche zusammenzuhalten, vielleicht einen harmonischen Ort daraus zu machen. Doch er wirkt zerteilt, ohne Kern, ohne Herz. Da ist der Hafen, die Fischerflotte, die Werft, das Industriegebiet, gegenüber das Fort, dahinter die bunten Häuschen und kleinen Plätze eines einstigen Dorfes, daneben das neuere Viertel. Verbindend wirkt am ehesten das Tun der Generation 50+, oder eher 60+: Die Männer am Hafen flicken die Fischernetze, die Frauen in der Escola das Rendas klöppeln feinste Spitze. Ich frage eine, ob ich fotografieren darf, und bin bass erstaunt: Sie klöppelt eine Meerjungfrau! Und genau die finde ich! Verrückt!

Ob die Meerjungfrauen hier auf den Wellen reiten? Peniche gilt als der beste Surfstrand Europas, nirgendwo gibt es bessere Wellen.

Pen Klippe

30. August 2014
von Steffi
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Fátima und Batalha

Und wieder Maria!

Der Bus nach Fátima, jenen Ort, der nach einer maurischen Prinzessin benannt wurde und heute neben Lourdes der wichtigste Marienwallfahrtsort ist, ging schon um sieben Uhr morgens. Wir sind also schon vor 9 Uhr da. Auch so früh am Morgen rutschen einige Frauen auf Knien den Hügel hinunter bis zur Erscheinungskapelle und in dieser um die Statue herum. Wird so die Seele geputzt? Der Altarraum jedenfalls wird völlig profan und unbeeindruckt von der Inbrunst der Knienden energisch gesaugt.

Putztag!

Putztag!

Alte Kathedrale mit Knierutschbahn

Alte Kathedrale mit Knierutschbahn

Sind wir beeindruckt? Nein und ja. Nein, wir finden keinen Zugang zu der Energie des Ortes, zu groß, zu nüchtern wirkt er. Die alte Wallfahrtskirche hat mit der Aufgabe als Kirche ihre Seele verloren, diese hat den Weg über den größten Kirchenvorplatz der Welt in die neue Kirche, den größten Sakralbau des 21. Jahrhunderts – bis jetzt, nicht geschafft. Ein flacher Rundbau von außen, hat die neue Kirche innen den Charme eines Auditorium Maximum . Der Hörsaal fasst immerhin 9000 Menschen, sitzend! Ja, die Zahl beeindruckt. Auch die darunterliegenden schmucklosen Zellen, die Kapellen genannt werden, beeindrucken mit ihrer Nüchternheit. Die ganze unterirdische Anlage erinnert mich eher an die Gänge in den Wirtschaftsräumen des Altenheims, in dem ich mal ausgeholfen habe. Und all das hat etwa 90 Millionen Euro gekostet! Ja, auch diese Zahl beeindruckt.

Neue Kathedrale

Neue Kathedrale

Dieser Aufwand, diese Selbst-Demütigung, diese Hype nur weil ein paar Kinder etwas für Erwachsene und die Kirche Außergewöhnliches wahrgenommen haben, etwas, das in anderen, in alten Kulturen Teil des Alltags ist. Also gut, da war noch diese ungewöhnliche Lichterscheinung, die angeblich zigtausende wahrgenommen haben – heute würden wohl die UFOlogen dahin pilgern!

Ja, auch für unsere Maßstäbe mag damals dort ein Wunder geschehen sein, doch das was daraus entstand, kann ich, können wir nicht nachvollziehen.

Wie schon in Santiago de Compostela empfinde ich Verbundenheit , Ergriffenheit, eine gesteigerte Energie des Lebens im Gesang der Gläubigen in einer der Kapellen. Schon seltsam, was Musik, was gemeinsam Singen, bewirken kann!

 

Wie anders ist da Batalha! Wieder ist Maria und ein „Wunder“ im Spiel. João I, König von Portugal, gelobte Maria ein Kloster zu bauen, wenn die Portugiesen die Übermacht der Kastiellier in der Schlacht von Aljubarrota im Jahre 1385 besiegen würden. Portugal ging tatsächlich siegreich aus dem Kampf – Batalha – hervor. Als Dank entstand das Mosteiro da Santa Maria de Vitória, das Kloster der Maria des Sieges.

Und was für ein Kloster! Mächtig hingepatzt steht es da, in einem kleinen, verschlafen wirkendem Dorf, das bis heute noch nicht richtig zu begreifen scheint, wie ihm da geschah. Es wird beherrscht von diesem trutzigen Bauwerk, dass dennoch so zart und filigran wirkt. Für Letzteres sind die feinen Steinmetzarbeiten verantwortlich. Wie feinste Spitze schmiegt sie sich an Eingänge, Bögen und Säulen. Immer wieder bewundern wir die schiere Schönheit, lassen sie wirken, in uns sinken.

Ja, Batalha beeindruckt!

Staunend, ja ehrfurchtsvoll stehen wir vor den nach oben strebenden Säulen im warmen Zwielicht der Kirche. Ein Kind wird getauft. Die kleine Gemeinde um den Altar bleibt für sich und ist doch Teil der Touristen um sie herum.

B Kirche

Kirchenschiff

 

Portugals nationale Gedenkstätte für die unbekannten Soldaten, die im Ersten Weltkrieg fielen, befindet sich seitlich vom Kreuzgang. Zwei junge Soldaten halten unbeweglich Mahnwache. Vom Zweiten  Weltkrieg blieb das Land übrigens verschont.

B unknown soldier

Im Kloster befinden sich die Grabmale des Stifters João I und einigen seiner Nachkommen und ihrer Familien. Prunkvoll, doch in seiner Harmonie schlicht zugleich, ist der Saal. Unsere Aufmerksamkeit gilt Prinz Heinrich dem Seefahrer, Dom Henrique o Navigador. Er selbst entdeckte keine fremden Küsten, aber er sorgte dafür dass es seine Landsleute taten: Portugals Kapitäne mussten in geheimen Logbüchern Aufzeichnungen über alle die Navigation betreffenden Beobachtungen machen. Unter seiner Aufsicht wurde von 1418 bis 1460 Madeira und die Azoren, Senegal und der Gambia Fluss entdeckt, die Küste Afrikas bis zum heutigen Sierra Leone kartographiert. Er legte damit den Grundstein zur Entdeckung des Seeweges nach Indien durch Vasco da Gama.

 

Henrique o Navigador

Henrique o Navigador

Wir wären danach froh gewesen, den Bus zurück nach Nazaré zu entdecken. Doch nein, er kam nicht! Ich und mein Misstrauen gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln! Wußt‘ ich doch schon, als uns die Dame im Touristbüro sagte, dass nur zwei Busse am Samstag zurück fahren, der um zwei und der um sieben. Mit der Einstellung kann ich doch keine Pünktlichkeit erwarten! Schließlich zeigt sich die Welt so, wie sie in meinem Kopf ist!

Bis sieben Uhr in dem Nest die Zeit erschlagen, nein das wollten wir nicht. Das Taxi heim war nicht billig, aber am Schiff ist das Leben so viel schöner als an einer Bushaltestelle in einem kleinem Ort mit Nix-zu-tun. Abgesehen davon: Himmel über mir, Meer unter mir, Wind in den Haaren, Möwen in den Ohren – da komm ich ins Beten!

 

29. August 2014
von Steffi
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Nazaré

Nazare gilt als einer der wenigen Häfen an der portugiesischen Atlantikküste, der unter den schlechtesten Bedingungen angelaufen werden kann. Steht so in cruiserswiki.org und im Reeds. Gut, der Hafen liegt etwas südlich vom Surfer Hotspot Praia do Norte. Trotzdem kann ich das kaum glauben: 2012 erhielt Garrett McNamara den Biggest Wave Award für die höchste je gesurfte Welle: 24 m hoch, gesurft am 1. November 2011 in Nazaré, und das war nicht die höchste je gesehene Welle hier. Im Herbst und im Winter werden die Geschäfte und Restaurants unten am Meer zum Schutz vor der Brandung verbarrikadiert. Na, dann…

Uns hat gestern der Nebel erwischt. Morgens cremte ich mich noch ganz mit Sonnencreme ein, zum ersten Mal übrigens, denn normalerweise ist es draußen am Meer im Wind recht kühl. Doch gestern Morgen war es schon so heiß, nichts mehr von Herbst zu spüren, Wind war keiner angesagt, also dachte ich, ich könnte in der Sonne baden. Nix da!
Nördlich von Figueira da Foz lauerte der Nebel, langsam zog er südwärts. Immer wieder umwabberte er uns, gab uns frei, machte der Sonne Platz, nur um sich unvermutet wieder um uns zu legen. Immer wieder drohte er, uns ganz die Sicht zu nehmen, verlangte, dass wir ihn ernst nehmen, doch die Sonne leuchtete immer wieder durch. Sie tauchte die Welt in ein seltsam milchiges Licht, ließ sie hinter den zwei oder drei Meter hohen Wellenbergen enden. In den Wellentälern führte sie ins Ungewisse. Bläulich silbern schimmerte das ruhige Meer – gestern wurde ich nicht müde, es zu betrachten, während wir sanft auf der Dünung unserem Ziel entgegen schaukelten! Und leicht und mühelos in den Hafen von Nazaré einfuhren.

Der Hafen von Pederneira, der ursprünglichen Siedlung, lag weiter innen in der Lagune, selbst die größten seegängigen Schiffe der damaligen Zeit konnten ihn bis ins 17. Jahrhundert anlaufen. Die Siedlungen der Fischer befanden sich oben auf den Bergen, wohl schon damals zum Schutz vor der Brandung. Dann wurde der Hafen ans Meer verlegt. Die Fischer ließen sich von den Wellen an den Strand spülen, Ochsen zogen die Schiffe über den Sand in Sicherheit. Seit ein Tsunami 1772 die Bucht bis 10 km ins Landesinnere überschwemmte, verflacht sie immer weiter. Die ersten Fischer bauten ihre Häuser unten in der verlandeten Lagune – Nazaré ward geboren.

Den Namen verdankt die Stadt der „Lieben Frau von Nazareth“, einer hölzernen Statue der Jesus stillenden Maria, angeblich gefertigt in Nazareth. Es ist vermutlich eine der älteste Marienstatuen der Geschichte – wenn frau mal völlig außer Acht lässt, dass die Große Mutter schon in der Steinzeit verehrt wurde. Jedenfalls war Sitio, der Stadtteil hoch oben auf der Klippe, der bedeutendste Marienwallfahrtsort Europas bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch Vasco da Gama suchte den Beistand der Senhora de Nazaré bevor er nach „Indien“ aufbrach. Von Portugal gelangte die Marienverehrung nach Brasilien, vermischte sich im Candomblé mit Yemanja…

Sitio

Sitio

Nazaré heute ist ein lebhafter und gepflegter Urlaubsort, mit bunten Strandhäuschen, Restaurants und Kinderbelustigung. Am Strand wird immer noch Fisch von Sonne und Wind getrocknet. Die alten Frauen tragen Tracht: recht kurze, höchstens knielange, meist karierte Röcke, mit bestickten Schürzen darüber, Tücher werden um den Kopf gelegt. Doch die wichtigste Zier sind die Falten – tiefe Falten, doch sie sind selten hart und bitter, sondern sanft lächelnd und in Frieden. Die meisten der alten Frauen hier, auch die schwarz tragenden Witwen sehen heiter, ja glücklich aus.

27. August 2014
von Steffi
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Figueira da Foz

„The best time to go overboard is two hours after high sea.“

Na, da wissen wir ja, was wir zu tun haben!

Vor lauter Freude, dass sich ein paar Unerschrockene bis zum Segelclub Associação Aveirense de Vela de Cruzeiro kommen, schenkte uns der Hafenmeister auch noch eine Clubfahne zum Abschied. Sie weht jetzt unter der TO-Flagge.

An seinen Rat gehalten haben wir uns nicht ganz – keiner ging baden. Und wir verließen den Anleger des Segelclubs in Aveiro schon eineinhalb Stunden nach Hochwasser Aveiro, als der Strom langsam zum Stillstand kam und bald darauf kippte. Immer schneller werdend schob er uns an den Leuchttürmen hinaus ins Meer. In der Einfahrt spielte das Wasser nur, doch draußen warfen uns die 2 m hohen Wellen ganz schön herum.

Ohne Wind, so dass uns kein Segel stabilisieren konnte.

„Das kann ja heiter werden, 7 Stunden durch 2m See zu motoren, noch dazu, wo wir nach dem Heimurlaub noch nicht wieder ganz seefest sind!“

Die Wellen beruhigten sich schnell, nur die Dünung blieb. Franz, der Autopilot steuerte, und ich konnte endlich schlafen. Ein gewisser Jemand hat nämlich nachts öfter mal auf der Jagd nach Mücken das Licht angedreht. Und heiß war es, konnte mich ja wegen der Mücken nicht abdecken. Wie die Mücken trotz Gitter den Weg zu uns finden? Keine Ahnung!

Jetzt sind wir in Figueira da Foz und suchen den namensgebenden Feigenbaum an der Flussmündung. Vergebens!

Wir holen besser Feigen vom Markt, dem einzigen Ort hier, der einen Besuch lohnt. Die einladende, hübsche Wasserfront lässt sich vom Schiff aus viel besser genießen.

Waterfront

Waterfront

Statt Feigen kauften wir Fisch. Angeboten wird, was im Meer schwimmt: Von winzig klein bis meterlang, flach oder bauchig, meist silbrig, doch auch mit roter Haut – eine beeindruckende Vielfalt! In Portugal wird Fisch gegessen, aber nicht gefangen. Angeblich ist der Großteil importiert, weil Portugals Fischereiflotte nicht groß und modern genug ist.

Aber was davon kaufen? Die Dame neben mir kauft einen flachen, runden Fisch, ich frage sie, wie sie ihn zubereitet: „A o forno.“ In den Ofen stecken, das schaff ich auch nach einem langen Segeltag, noch dazu, wo die Marktfrau ihn für mich ausnimmt. Gegenüber erstehe ich bei zwei alten Damen, beide bucklig, beide auf ihren Füßen nicht mehr sicher stehend, ein knappes Kilo frischer Fisolen. Was das ist, liebe Nicht-Österreicher, dürft ihr googeln! Schmecken besonders gut mit Speck, aber ich mag sie am liebsten als Salat!

Markt in Figueíra da Foz

Markt in Figueíra da Foz