30. November 2014
von Steffi
13 Kommentare

8 Arten der Reiseplanung

Was tut jemand, der um die Welt segelt, wenn er eine Zwangspause einlegen muss? Klar, er, besser sie plant die Weiterreise! Wohin wollen wir, was wollen wir sehen und erleben, was erreichen?
Und wie finden wir das heraus? Woher beziehen wir unsere Informationen zu Land und Leuten?

Bücher

Plötzlich ist da dieser Floh im Ohr:
„Wäre es nicht toll, die Welt zu umsegeln?“
Wie bringt frau den Floh zum Verstummen? Sie liest jedes Buch, das jemals zum Thema Weltumsegelung geschrieben wurde!
Woraufhin der Floh zum brüllenden Löwen wird:
Da gibt es Segler, die von den Menschen auf den Kap Verden erzählen, andere sind begeistert von Sark, der Auto-losen Insel im Ärmelkanal. Wieder andere ankerten quasi mitten im Pazifik oder schwärmen von fast unberührten Inseln: Da komm ich ins Träumen, da reift der Entschluss: Da will ich hin, das will ich erleben.
So endet jedes Buch zum Thema mit einer Liste: Besuchen! Steht dick darüber!

Sark

Der Weg, der Little Sark mit Sark verbindet

Blogs

Wir folgen den Spuren jener, die vor uns da waren. Na ja, eigentlich wollen wir ja unseren eigenen Weg gehen, aber Inspiration darf es sein! Ich lese also die Blogs jener Segler, die in den Wochen und Jahren zuvor ungefähr unsere geplante Route gesegelt sind. Das, was sie erlebt haben, unterhaltsam erzählt, mit Fotos und Infos versehen, erweitert unsere Liste. So machte uns Sturm auf See Appetit auf Gambia – ich komm nicht wirklich drüber hinweg, dass das erst mal nicht klappen wird!
Auch die Blogs von Land- und Luftreisenden ergänzen unsere Informationen. Nach Kuba zum Beispiel, trauen sich nicht allzu viele Segler, Schokolade ist in den Tropen auch immer schwierig. Doch siehe da, bei ferngeweht geht es um Schokolade und andere Süßigkeiten auf Kuba…
Da wird meine Liste doch sofort wieder länger!

Pinterest, oder auch Google Fotosuche

Ich seh‘ zwar schlecht, bin schäl, wie der Kölner sagt, mein dreidimensionales Sehen ist aufgrund lebenslanger Weitsichtigkeit unterentwickelt, dennoch bin ich ein visueller Mensch: Ein schönes Foto einer Landschaft, von Menschen und Festen bringt mich ins Träumen.
So habe ich natürlich auch eine Reise-Löffeliste-Pinwand auf Pinterest. Dort, beim Stöbern, stieß ich auf das Foto eines nach innen gehenden Turmes: Eine graue, moosbewachsene Wendeltreppe aus Stein führt auf diesem Foto in die Erde, ins Innere, an einem Ort, wo Elfen und Feen wohnen…
Quinta da Regaleira hieß der Ort, dorthin wollte ich, musste ich…
Er liegt in Sintra – wo bitte ist das?

Quinta Regaleira Initation

Initation ins Dunkel

Wikipedia

Spätestens jetzt kommt Wikipedia ins Spiel. Dort finde ich die Antwort auf diese Frage und erfahre noch eine Menge mehr.
Was auch immer auf meinen Listen und Pinnwänden auftaucht und als Reiseziel in Frage kommt, schau ich mir auf Wikipedia genauer an. Dort finde ich auch Hintergrundinformation, Geschichtliches und Geschichten, Infrastruktur und Wirtschaft, Sehenswertes und Links zu weiteren informativen Seiten. Hier, mit Wikipedia, beginnt die konkrete Planung eines Streckenabschnittes und eines Ausflugs an Land.

Aus Wikipedia erfahre ich, dass Aveiro auch das Venedig Portugals genannt wird. Im Frühling waren wir im echten Venedig – jetzt muss es daher Aveiro sein. Es ist gar nicht so einfach, mit unserem Schiff dahinzukommen: Die Einfahrt in die Ria ist nur bei ruhiger See, möglichst kurz vor Hochwasser möglich. Der Kanal, der in den Industriehafen und durch aufgelassene Salzfelder tief in die Ria führt, ist nicht sehr tief, kurz vor dem „Yachtclub“ hängt auch noch eine Hochspannungsleitung recht tief – wir kommen gerade so drunter her. Die Strömung ist auch nicht ohne. Der Anleger des besagten Yachtclubs liegt staubig und einsam vor der Stadt. Es ist unserer spannendster Törn unter Land der bisherigen Strecke, und gerade deshalb jener, der mir immer in Erinnerung bleiben wird.
Und Aveiro? Aveiro ist es wert, hinzufahren, und sich ein eigenes Bild zu machen!

Aveiro

Gondeln in Aveiro

Menschen: Segler und Marinapersonal

Anlegen, Schiff festmachen, in der Marina anmelden: Dort bekommen wir meist einen Stadtplan oder einen Tipp für ein gutes Restaurant. Wir fragen nach den Must-Sees und den Lieblingsorten der Menschen, die dort leben und arbeiten. In Oeiras, einem Vorort von Lissabon erfahren wir von einem Marineiro, dass am Sonntag der Eintritt in die Museen frei ist. Sie wissen über Bus- und Zugverbindungen Bescheid, sie kennen den nächsten Supermarkt und den nächstgelegenen Bäcker. Na gut, nicht immer, doch wo das Tourist Büro ist, können sie meistens sagen.

Wir treffen Segler, die vor uns da waren, die die Gegend kennen.
Stephen sagt, wir müssen ungedingt nach Combarro. Gut, wir wollten eigentlich nicht so tief in die Ria dos Muros e Noya, aber er lässt nicht locker. Wir bleiben skeptisch, auch nach dem Festmachen. Doch als Tomy am nächsten Morgen mit der Brötchentüte heimkommt, ist er begeistert: Der historische Kern des Ortes ist ein Juwel! Alte Kornspeicher, Horreos genannt, stehen in den Gärten, Wegkreuze schützen die Plätze, der Ort ist eine einzige angenehme Überraschung.

Horreo

Horreo

Tourist Büro

Der erste Landgang führt uns fast unweigerlich zum Tourist Büro: Dort gibt es Stadtpläne, Bus- und Zugfahrpläne und Broschüren über lohnenswerte Ausflüge. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass Tourist Büro nicht gleich Tourist Büro ist: Es gibt Angestellte, deren Hilfsbereitschaft und natürliche Freundlichkeit überwältigend ist, und solche, die kaum aufblicken, wenn man sie anspricht. Manche geben nicht mal Basisinformationen wie einfache Stadtpläne her, andere sind wahre Fundgruben.

Reiseführer

Platz für Reiseführer gibt es auf unserem Schiff nicht genug, um für alle Ziele gerüstet zu sein. Mit anderen Worten: Wir haben fast gar keine. Dennoch haben traditionelle Reiseführer ein paar unschlagbare Vorteile, da muss ich Patrick Freistilchaot zustimmen:

Sie sind immer „online“, also auch verfügbar, wenn das Internet zu wünschen übrig lässt.
Man kann darin Notizen machen oder Post-its reinkleben.
Sie können im Rucksack mitgenommen werden.

Am ehesten benutzen wir Wanderführer: Wo eine Wanderung beginnt, wie der Weg verläuft, das lesen wir auch gerne vor Ort nach. Wanderführer und –karten sind an manchen Orten unverzichtbar!

Serendipity

Oder die Kunst etwas zu finden, das man nicht gesucht hat. Sich treiben lassen, den Moment genießen, sich verirren und wiederfinden – das sind die besten Erlebnisse.
Vor ein paar Jahren, als wir gerade nach Salvador da Bahia gezogen waren, zeigten wir einen Kollegen meines Mannes eine neue Ferienanlage, Costa de Sauipe. Am Rückweg bekamen wir Hunger. Damals war die Linha Verde noch mit Mata Atlantika und Kokospalmen gesäumt, der nächste, in unseren Augen zivilisierte Ort eine gute Stunde entfernt. Links und rechts zweigten hie und da Lehmpisten ab. Wir waren gerade vier oder fünf Wochen in Brasilien, keiner von uns sprach Portugiesisch, die Brasilianer weder deutsch noch englisch. Wir konnten sichere Gegenden noch nicht von unsicheren unterscheiden. Den Hunger unterdrücken? Sagt das mal zwei hungrigen Teenagern…
Also bogen wir links ab, Richtung Küste, nahmen die linke Lehmpiste, bis es nicht mehr weiterging, parkten das Auto so, dass wir es im Blick hatten und ließen uns auf den Plastikstühlen der Dorfkneipe nieder. Aus dem Kofferraum eines Autos wummerte Olodum oder Timbalada, ein Paar tanzte schwungvoll mit den Hüften wippend um die Stühle. Fesche, kaffeebraune junge Männer ließen unsere blonden Zwillingsmädchen nicht aus den Augen (und umgekehrt).

Wir zweifelten ernsthaft, dass es und gelänge, diesen Ort heil und mit all unseren Besitztümern wieder zu verlassen.

Doch der Hamburger war der beste, den unsere Mädels bis dahin je gegessen hatten, die Menschen freundlich. Wir kamen heil und satt nach Hause und fuhren wenig später wieder hin, diesmal nahmen wir die rechte Lehmpiste und landeten am Strand – Imbassai, zwischen Meer und Fluss, ist bis heute unser Traumstrand!

Imbassai

Imbassai

Fazit

Unsere Reiseziele legen wir mit der Hilfe von Büchern, Blogs und Bildern fest. Sie sprechen unsere Gefühle und Sehnsüchte an: Freude, Begeisterung, Ehrfurcht, Staunen, Lebenslust, aber auch Ärger, Enttäuschung, Müdigkeit und Frust; die Sehnsucht nach Anerkennung, Erfüllung und Abenteuer wird geweckt und genährt.
Wenn es um die konkrete Planung und Durchführung einer Reise geht, sind Wikipedia, Ortskundige und Reiseführer die besten Informationsquellen.
Vor Ort selbst ist es uns wichtig, sich auf die Gegebenheiten einzulassen, einfach mal schauen, was da ist, zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, zu hören…

Wie bereitet ihr euch auf eine Reise vor? Ich freu mich über Kommentare hier oder auf Facebook!

 

Mit diesen Beitrag nehme ich an der Blogparade des Weltreiseforums teil. Ihr wisst nicht was eine Blogparade ist? Es ist ein bisschen so wie in der Schule: Die Frau Lehrerin – ein Blog – gibt ein Thema vor, und die Schüler – andere Blogger – schreiben fleißig ihren Aufsatz dazu, welchen sie auf ihrem eigenen Blog veröffentlichen, selbstverständlich mit Link zur Frau Lehrerin, dem ausschreibenden Blog. Noten gibt es keine, aber dafür hoffentlich das, was sich ein Blogger am meisten wünscht: Traffic, sprich viele Besucher und Leser.

Weitere Teilnehmer:
Melanie und Thomas (nein, nicht mit uns verwandt) Tipps für USA-Reisende
Alexandra Tipps für Indien-Reisende
Ingo von eHotel Blog
Linda vom EntdeckerBlog von Travelworks
Sarah von Rapunzel will raus

Rose

23. November 2014
von Steffi
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Berauschender Herbst

Ich kann es nicht anders in Worte fassen: Der Herbst berauscht mich, die Farben, das Licht – mir ist, als hätte ich das alles noch nie gesehen!
Dabei hab ich schon einige Jahreszeiten auf dem Buckel!
Und es ist auch nicht so, dass ich den Herbst nicht immer schon schön gefunden hätte.

Doch dieses Jahr ist es anders, intensiver.

Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mit Herbst gerechnet habe. Denn eigentlich sollten wir ja jetzt auf den Kap Verden, sozusagen im Sommer, sein, in Sal, mit unserer jüngsten Tochter. Die ist jetzt mit ein paar Kollegen dort. Und wir finden uns durch Tomys Leistenbruch unvermutet im nordrhein-westfälischem November wieder:

Wie aus puren Gold leuchten die Blätter des Gingko zwischen grünen Nadelbäumen, den Skeletten der schon kahlen Bäume und den kupferfarbenen Buchen. Die Landschaft wird klar, ihre Struktur deutlich erkennbar, Verborgenes sichtbar. Magischer Nebel verhüllt es manchmal, an einigen Tagen wird es kaum hell, dann ist der Himmel wieder satt blau. Eine letzte Rose blüht, die Sterne der Sonnenhüte strahlen im Morgentau, ebenso eine einsame Storchenschnabelblüte, der ganze Garten hat einen warmen, kupfergoldenen Grundton.

Alles ist intensiver als sonst: Weil ich es jetzt rar ist und ich es deshalb mehr schätze?

Ebenso wie das Licht des Herbstes berauscht mich das Licht meiner Kinder und meines Engelchens Lian. Fünfzehn Monate ist er jetzt alt, immer fröhlich, immer strahlend, immer neugierig, begeistert und beschäftigt. Fast immer – er kann auch weinen, oder sich scheu und schützend an der Mama festhalten, doch das ist selten.

Er räumt den Holzkorb aus, verteilt die Scheite als Geschenke an die Familie, er drückt alle Knöpfe an Fernbedienungen und anderen Geräten denen er habhaft werden kann, er schaltet Licht an und aus, er räumt die Bücher vom Couchtisch aufs Sofa und retour, und bei all dem jauchzt, brabbelt und quatscht er fröhlich und unverständlich vor sich hin.

Doch am meisten liebe ich es, ihm beim Essen zuzusehen. Er isst gerne, so gut wie alles, am liebsten Obst und Gemüse. Und er isst alleine, mit allen Sinnen, den Fingern, Gabel oder Löffel, er sperrt den Schnabel wie ein Vögelchen auf, wenn er doch mal gefüttert wird. Und dabei quietscht er immer wieder vor Freude.

Wirklich berauschend, das Kerlchen!

Doch kein Rausch ohne Kater! Bei uns kam der davor, oder auch gleichzeitig: Die ersten drei Tage hatten wir ja mit der Vorbereitung auf und mit der Operation von Tomys Leistenbruch genug zu tun. Doch dann überfiel uns eine Art klebriger Nebel, eine fast unerträgliche Enge. Das Vertraute, die Routine erstickt, wir fallen in alte Rollen, wir sind gefangen in Schienen, kommen nicht raus.
Kein Serendipity, nichts Neues zu entdecken, keine Grenzen, die es zu überwinden gibt … oder doch?

Ich muss aus der Trägheit erwachen, etwas tun, raus aus dem Vertrauten, mich bewusst etwas aussetzen, das mich nicht interessiert; wohin gehen, wo ich noch nie war; etwas tun, vor dem ich Angst habe; mich bewegen, auf Menschen zugehen, zu denen ich nicht sofort einen Draht habe, die mir vielleicht sogar unsympathisch sind, kochen, was ich sonst nicht koche…

Karottensuppe zum Beispiel. Also ich liebe Möhren: Frisch aus der Erde im elterlichen Garten gezogen, die Erde schnell abgerieben, waren sie eine der Köstlichkeiten meiner Kindheit. Nur gekocht mochte ich sie nie, und roh aus dem Supermarkt haben sie auch nicht viel mit den Karotten meiner Kindheit zu tun.
Aber: Wenn ich mit Tessa, unserm Hundchen durchs Feld gehe, komme ich auch an abgeernteten Feldern vorbei. Und wenn ich sehe, wieviel Nahrungsmittel da in und auf der Erde verkommen, wird mir schlecht wie nach einer durchzechten Nacht!

Möhrenernte

Was nach der Ernte übrig bleibt

Blumenkohl Karfiol

Abgeerntetes Blumenkohlfeld

Etwas läuft in dieser Welt, konkret in Deutschland, total verkehrt!

Was zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn oder sonst wie nicht dem Anspruch des Konsumenten genügt, bleibt liegen, oder wird der Entsorgung zugeführt. Und nein, das kann nicht an der EU liegen: Obst und Gemüse in Spanien und Portugal sieht lange nicht so makellos aus, wie das in Deutschland verkaufte…

In meiner fassungslosen Hilflosigkeit fällt mir nichts anderes ein, als für meinen Eigenverbrauch zu ernten. Rein rechtlich gesehen ist das Diebstahl – es sei denn, der Bauer erlaubt das ausdrücklich. Hat er nicht, zumindest weiß ich nichts davon.

Ich bin also ein Dieb.
Und doch hatte ich noch nie so ein reines Gewissen.

Was aber tun, mit Riesenkarotten? Dank Pinterest fand ich ein gutes Suppenrezept, und das teile ich jetzt hier, weil es Karotten fast überall gibt, sie mit Süßkartoffeln oder Kürbis ersetzt werden können. Und weil das Rezept nach exotischer Abwandlung ruft! Ich sage nur Kokosnussmilch, Limetten, Kreuzkümmel…

Karotten Linsen Suppe mit Orange für 2 Personen

300g Möhren (Süßkartoffeln, Kürbis)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g rote Linsen
0,75 Liter Gemüsebrühe
Saft von einer halben Orange (Limette)
50 ml Sahne (Kokosnussmilch)
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
(Kreuzkümmel, frischer Koriander…)

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel klein würfeln und den Knoblauch schälen.
Die Linsen, die Möhren, Zwiebeln und den Knoblauch in einen großen Topf geben und in der Gemüsebrühe ca. 20 Minuten kochen lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Pürierstab (oder der Spätzlepresse oder Ähnliches) pürieren. Orangensaft und Sahne dazu, kurz durchziehen lassen und fertig
Dazu gibt es Baguette mit Kräuterbutter, oder Fladenbrot oder…

Und vielleicht leckeren Rotwein? Nur wegen dem Rausch!

Luis Morery

10. November 2014
von Steffi
2 Kommentare

La Palmas Gaudi – Luis Morera und andere Künstler

Hoch über dem Meer, auf kargem und doch fruchtbarem, schwarzem Lavaboden, liegt der kleine Ort Las Manchas. Und in seinem Herzen liegt wieder etwas, das das Herz meines Inneren Kindes vor Entzücken hüpfen lässt:

Ein von Luis Morera fantasievoll gestalteter Dorfplatz, mit buntem Mosaik, lauschigen Bänken unter magentafarbenen Bougainvilleen und einem Garten voller schön gewachsener Sukkulenten.

Auch in Los Llanos de Aridane gibt es einen verzauberten kleinen Park, El pequeño jardín botánico del parque Antonio Gómez Felipe, gestaltet von Luis Morera mit endemischen Pflanzen und Lavabrocken.

 

Doch es gibt auch viele andere Künstler in La Palma! Besonders nett finde ich die Idee, die großen Flächen an den Seiten der mehrstöckigen Häuser mit bemalten Wandpaneelen zu verzieren.

 

Auffallend sind die Haltestellen des Guagua, eine Verballhornung von englischen „wagon“. Sie sind fast alle einheitlich gestaltet, ein kleines gelbes Häuschen mit Dach. Manche sind innen oder außen mit Szenen aus La Palma oder mit Gedichten bemalt. Wenn dann der Bus noch pünktlich ist, lacht das Herz noch mehr!

Santa Cruz

9. November 2014
von Steffi
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Santa Cruz de La Palma

Ob es uns in Santa Cruz de La Palma gefällt?
Ja!

Über dem Erkunden und Beschreiben der Schönheit der Isla Bonita ist mir doch beinahe ihre Hauptstadt durch die Lappen gegangen!

Auf den ersten Blick dominieren in Santa Cruz große, weiße und farbige Quader das Stadtbild. Doch in dem Städtchen gibt es viele alte Gassen mit schmucken Häuschen, lauschige Plätze und einladende Kirchen und Kapellen. Ein wenig habe ich am ersten Tag hier von der Geschichte des Ortes erzählt, jetzt lass ich nur noch Fotos folgen!

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