Schätze sammeln 2019 – machst du mit? Blogparade und Dezemberglück

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Der letzte Abend dieses für uns fast unfassbar wundervollen Jahres 2018 ist angebrochen. Diese Tage zwischen den Jahren nutze ich immer, um die Schätze des vergangenen Jahres einzusammeln und mich auf das kommende einzustimmen. Letztes Jahr in der Karibik kam dazu nicht die richtige Stimmung auf, dennoch gelang es mir, in der Silvesternacht einen Wunsch an mich zu formulieren:

Ich wollte jeden Tag ein Abenteuer erleben und vor allem bemerken und festhalten: mal ein großes, mal ein kitzekleines. Es war so etwas wie ein guter Vorsatz fürs neue Jahr – und er hat funktioniert! Jeden Abend schrieb ich ein Stichwort in mein Notizbuch, am Anfang des folgenden Monats veröffentlichte ich eine Zusammenfassung auf dem Blog. Für dich als Leser war das vielleicht gar nicht so interessant, für mich hat es die Fülle in meinem Leben, die Lebensfreude und das Glück, das ich seit einigen Jahren erfahren darf, nochmal vervielfacht.

Und deshalb werde ich dieses Festhalten beibehalten! Allerdings vielleicht etwas abgewandelt: Ich werde das Alltagsglück notieren, dabei Momente der Verbundenheit und des Wohlergehens besonders hervorheben. Und das werde ich auch wieder hier teilen, diesmal unter dem Stichwort Monatsglück. Außerdem möchte ich jeden Monat etwas finden, das Hoffnung auf eine gute Zukunft macht, so etwas wie positive Nachrichten.

Ich lade dich hiermit herzlich ein, mitzumachen. Deine Schätze, deine Abenteuer, deine Momente des Glücks und des Wohlergehens und die guten Nachrichten täglich zu bemerken, zu notieren, zu sammeln und auf deinem Blog zu veröffentlichen. Oder ein Journal zu gestalten, ein Tagebuch zu schreiben, ein Foto zu machen… Du wirst dich wundern, wie viel erfüllter und besser dein Leben dadurch wird!

Gerne verlinke ich deinen Artikel dann unter meinem! Schau einfach, dass du ihn bis zum 15. des Folgemonats fertig hast und kommentiere dann unter diesem Aufruf, oder unter meinem Artikel des Monatsglückes. Das ist so der grobe, spontane Plan, wie das dann genau aussehen wird, ob ich da auch eine Zusammenfassung schreibe oder nicht, wann die genauen Termine sind – schaun mer mal! Du kannst ja schon mal sammeln, im Februar geht es los! Unter Aktuelles kannst du das dann immer auf meinem Blog nachlesen. Du kannst auch gerne in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen ein Foto auf Instagram unter dem Hashtag #monatsglück2018 veröffentlichen. Schön ist natürlich immer, wenn du andere Teilnehmer verlinkst.

Und jetzt: Mein Dezemberglück

Monatsglück Dezember

Dezember – Vollendung eines Jahres voller Schätze, Abenteuer, Serendipity und Wundern! Er begann, wie der November endete: Mit einer Tour von Köln nach Wien mit unseren amerikanischen Freunden und einigen Stopps und Weihnachtsmärkten unterwegs.

Salzburg

Wie schon im Artikel über die Weihnachtsmärkte zwischen Düsseldorf und Wien erwähnt, fühlte ich mich auf dem Christkindlmarkt in Salzburg zu beengt – aber die Stadt ist ein Traum, vor allem von oben! Wir spazierten entlang des Mönchsberges und genossen die Aussicht an diesem erstem Wintertag.

Salzburg: Monatsglück Dezember 2018 www.sy-yemanja.de

Blick auf Salzburg

Melk

Am nächsten Tag machten wir in Melk halt. Das Stiftsmuseum ist hochmodern, die Kirche und die Bibliothek beeindruckend. Ich hatte mir jedoch mehr erwartet – mein Fehler! Aber halt, was sage ich da: In einem der Räume war eine Ausstellung über Farbe, gestaltet von den Schülern des Stiftgymnasiums. Und die war kreativ, informativ und – farbig! Definitiv mehr und ein Schatz der besonderen Art.

Melk

Vermählung im Riesenrad

Meine Freundin wollte immer von Tomy als Kapitän auf dem Schiff in der Karibik getraut werden. Nun, das hat nicht geklappt. Also funktionierten wir eine Gondel in ein Schiff um, Tomy hielt eine Rede, die beiden tauschten Ringe – und busselten ununterbrochen! Dazwischen wurde diniert und der Blick über Wien genossen. Schön war es!

Trauern mit der Nähmaschine

Im Oktober hatte meine Nichte völlig überraschend ihren Mann verloren. Jetzt hatte sie mich gebeten aus seinem Anzug einen Rock für sie zu nähen. Ein Bild auf Pinterest hatte sie inspiriert. Glaubt mir, eine Anzugjacke zu zerschneiden und zu etwas hübschen Neuen zusammenzunähen, ist ein Abenteuer mit Herzklopfen! Die Angst vor dem ersten Schnitt… Puh! Aber das Werk ist gelungen!

Und mein Rock auch! Nein, das sind nicht die Blüten, die ich am Schiff gehäkelt habe. Die werden erst noch verarbeitet.

Laufen!

Ich kann wieder laufen! Nach einem Jahr barfuß gehen, vielen Fuß- und Hüftübungen und jeder Menge Dehnen, schmerzt mein linker Fuß nicht mehr, wenn ich fünf Kilometer laufe. Trabe. Langsam trabe. Wenn ich schnell gehe, bin ich genauso schnell. Das Problem ist der Puls: Der ist selbst beim Traben zwischen 150 und 160. Aber das wird wieder werden! Ich freu mich einfach, dass es mir gut geht!

Weihnachtsgeschenke

Ich bin reich beschenkt worden – und das ohne am 24. Dezember ein einziges Geschenk auszupacken! Mein Weihnachstgeschenk, eine Fitnessuhr, teste ich ja schon seit November. In meinem Jahresendbrief hatte ich um Erinnerungen oder etwas, das meine Freunde und Familie mit mir verbinden, gebeten. Von einer Bekannten, mit der ich seit vielleicht 13 Jahren hie und da eine Email austausche, kam:

Vor Jahren haben Sie mir vorgelebt, dass es nie zu spät ist, sich seine Wünsche zu erfüllen und Neues zu beginnen. (…)Dass das alles so kam – daran sind Sie, liebe Steffi, ein Stück mit schuld. Und dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen

Und von einer Freundin, die ich auch nur einmal im Jahr sehe, wenn überhaupt, meinte, wir seien mutig. Sie schickte ein MUT-Gedicht:

MUT
Anmut
Demut Freimut
Gleichmut Heldenmut Großmut
Helmut Wagemut Blutarmut Frauenmut
Langmut Armut Hochmut Todesmut Lebensmut
Gedankenarmut  Wehmut Wortarmut  Schwermut
Mammut Missmut Edelmut
Übermut Hartmut
Sanftmut
MUT

Mein Christbaum

Ich habe wieder einen Christbaum, zum ersten Mal seit fünf Jahren. Und er ist wunderschön. Aber das schönste ist die Familie drumherum. Das Schmücken mit den Engeln, mit den Töchtern, schon Tage vor dem Fest. Dann, am 26. Dezember, ein Weihnachtsessen wie in den guten alten Zeiten, mit Wild, Maronireis, kredenzt am guten Porzellan und natürlich mit echten Kerzen am Baum. Und das alles in bester Harmonie!

40 Jahre

Der 26. Dezember hat für Tomy und mich noch eine besondere Bedeutung: An diesem Tag gingen wir im Winterurlaub in die Disco, sahen einander in die Auge – et voila! Hier sind wir, 40 Jahre später:

Lichterzauber

Von Weihnachtsmärkten habe ich jetzt genug, ich glaube auch für nächstes Jahr. Aber Lichterglanz brauche ich noch ganz viel. In Hückelhoven, beim Haldenzauber, begann unsere Lichtertour. Wohin sie weiterging – keine Ahnung, was 2019 bringt! Lichterfeste gibt es ja heutzutage viele.

Haldenzauber, Monatsglück Dezember 2018 www.sy-yemanja.de

Haldenzauber

Aber das Wichtigste ist das Licht im Herzen: Fürs Neue Jahr 2019 wünsche ich dir, dass du es in dir leuchten lässt und es in den Menschen, denen du begegnest erkennst.

2 Kommentare

  1. Was für ein schöner Gedanke! Wir setzen das bereits im Alltag mit unserem 3,5-Jährigen um. Teil des Abendrituals ist, das schönste Erlebnis des Tages hervorzuheben. Damit wir uns mit einem positiven Gedanken vom Tag verabschieden und friedlich schlafen. Danke für deine Inspiration, selbst das Tagesglück festzuhalten. Liebe Grüße!

    • Liebe Charlie,
      mit diesem Ritual baust du die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben. Dein Sohn ist wirklich ein Glückskind, weil er so eine Starke Mama hat! Ich freue mich, wenn du eure Liste mit den schönsten Erlebnissen des Tages gelegentlich mit deinen Lesern und mir teilst.
      Liebe Grüße
      Steffi

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