Itaparica

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Itaparica – schon der Name ist Rhythmus!

Itaparica

Itaparica

Itaparica ist die größte Insel in der Baía dos Todos os Santos, sie ist das Bollwerk, das die Bucht vor den rauen Wellen des Atlantiks schützt. Vor der Marina des gleichnamigen Hauptortes werfen wir den Anker. Das Dinghi haben wir schon in Salvador aufgeblasen, mit ihm fahren wir an Land, wir brauchen frisches Obst und wollen den Ort erkunden.

Morgens um halb zehn herrscht Hochbetrieb an jener Quelle, dessen Wasser „die Alten wie ein junges Mädchen“ aussehen lässt: Mit Schubkarren voller Flaschen, mit großen und mit kleinen, kommen die Männer zum Wasserzapfen. Auch wir füllen unseren Vorrat, bevor wir weiter hinauf in den Ort gehen.

Wasserholen

Wasserholen

 

Quelle

Quelle

Es nicht so einfach diese Orte zu beschreiben, die staubigen Wege, das unregelmäßige Pflaster, die Bretterbuden, die Geschäfte in großen „Garagen“, die üppige Vegetationen, streunende Hunde, Katzen und Pferde, „Kunst“ und Graffitti, alte, rostige Autos, schicke neue – selbst Fotos zeigen nur einen sehr beschränkten Ausschnitt!

Streundende Pferde

Streundende Pferde

Kunst?

Kunst?

Graffitti

Graffitti

Altstadt Itaparica

Altstadt Itaparica

Wir sind überrascht, wie groß der Ort ist, wie viele Geschäfte es gibt. Wir finden den Mercado, der Carne Fumeiro, Geselchtes, verkauft. Erwin, ein Österreicher, der hier mit seinem Schiff liegt, hat uns davon erzählt. Es soll schmecken wie Dahoam.

Wir drehen weiter unsere Runde, gemeinsam mit Leentje und Patrick. Während ich Fotos mache, gehen die Männer vor in den alten, historischen Teil mit den schönen Kolonialbauten. Patrick zeigt Tomy ein schönes Haus, jemand vermietet Zimmer, ein deutscher Name steht an der Tür: Hoppala, den kennen wir!

Kirche

Kirche

Wir stehen vor Jochens Haus, jenen Segler, den wir vor zwei Jahren in Katwoude trafen, von dem wir so viele Bücher, Karten und die Angelausrüstung übernehmen konnten! Und schon steht er da, öffnet die Tür und lädt uns ein ins Paradies: Hanna, seine Frau, hat aus einem alten, verfallenen Haus ein wunderhübsches Domizil geschaffen, mit liebevollen Details, Wandbildern, luftig und heimelig.

Eigentlich wollten wir heute noch zurück nach Salvador, um ein Auto zu mieten und Leentje und Patrick ein wenig mehr als nur die Bucht zu zeigen, doch wir genießen die Atmosphäre und das Wiedersehen. So versäumen wir die Tide, um zurück zu fahren. Schon bei normalen Gezeiten sind die Strömungen in der Bucht stark, doch im Moment herrschen überall auf der Welt extreme Gezeiten vor – wir bleiben hier. Schließlich habe ich das Auto per Internet reserviert, warte nur noch auf Antwort

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