1. Juli 2014
von Steffi
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Warten auf Biskaya-Wetter

Passageweather.com, windfinder.com, Grib files via Sailmail, zusätzlich eine Grafik  eines Wetterexperten – uns raucht der Kopf. Überall sind bunte Pfeile, Wellenlinien – sogenannte Isobaren, blaue, grüne und gelbe Flächen, Fähnchen mit mehr oder weniger Häkchen dran, Stabdiagramme; die Windstärken sind mal in m/s, mal in Beaufort, mal in Knoten angegeben; manche Grafiken sind hübsch animiert, bei anderen kann man mit der Maus drüberfahren und bekommt genau die Wettersituation zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmen Ort gezeigt. Ist wirklich sehr interessant und hübsch anzusehen! Nur eines können all diese wunderbaren Grafiken und Voraussagen trotzdem nicht:

Unsere Frage beantworten!

Wie sieht das optimale Wetter aus, um über die Biskaya zu segeln?  Genauer: Wie sieht das Wetter aus, bei dem wir uns zutrauen, gut über die Biskaya zu kommen?

Die Biskaya, jene Bucht zwischen der Bretagne im Norden und Galicien, bzw. dem Baskenland im Süden, hat es in sich. Sie ist berüchtigt für ihre Stürme, vor allem im Herbst und im Winter. In ihr steigt innerhalb weniger Seemeilen die Wassertiefe von rund 200m auf 4000m. Diesen Kontinentalschelf kann frau bei Google Maps in der Satellitenansicht  gut erkennen.

Biskaya - Bay of Biscay

Biskaya – Bay of Biscay

Da Wellen eine hoch-tief  Bewegung sind, türmen sie sich an diesen Stellen besonders hoch auf, ähnlich wie ein Tsunami, der ja auch erst an den flachen Küsten Schaden anrichtet. Dazu kommen noch ein paar andere lokale Wellenphänomene. Wir brauchen also guten Wind, wenig Welle und eine stabile Wetterlage, um möglichst gut da rüber zu kommen, zweimal übrigens, einmal im Norden, einmal im Süden. Das günstige Wetter muss also auch gute drei Tage halten, denn solange dauert es schon, bis wir drüben sind. Und nein, nachts wird nicht auf 4000m geankert – es wird weitergefahren, einer hält immer Wache.

Das nächste Wetterfenster könnte sich morgen auftun, dann haben wir die ersten beiden Tage fast zu wenig Wind, dann eher viel Wind, aber auf die Nase. Dann müssen wir nachts kreuzen. Oder wir warten, vielleicht bis Montag. Dann kommt der Wind aus der richtigen Richtung und auch in einer passablen Stärke, aber die Wellen sind viel höher,  außerdem reicht die Vorhersage nicht weit genug in die nächste Woche, um sagen zu können: An diesen Tagen stimmt alles! Andrerseits kursiert unter Seglern ohnehin das Gerücht, dass Kaffeesatzlesen zuverlässiger ist, als jeder Wetterbericht.

Sicher, wir werden in unangenehmere Bedingungen geraten. Wir müssen allerdings nicht bewusst in etwas hinein segeln, von dem wir glauben, dass es unser Können übersteigt. Wir haben unseren Kindern versprochen, gut auf uns achtzugeben. Und wir sind mit unserem Zögern in guter Gesellschaft: Einer der bekanntesten deutschen Langfahrtsegler gestand, dass er so lange auf ein Wetterfenster wartete, bis er über die Biskaya motorte.

Die Entscheidung nimmt uns keiner ab, auch nicht der genaueste Wetterbericht.

passageweather.com, windfinder.com, Grib files via Sailmail, help from an weather expert – our heads are fuming. There are colored arrows, wavy lines, blue and green and yellow patches, flags with hooks on it and much more. Wind force is given in m/s, beaufort or knots.  Some graphs are nicely animated, in others you move the mouse over a location and it gives you details for a specific time. All very interesting and entertaining to watch. But there is one thing that all these graphs and forecasts cannot do:

Answer our  question!

How does the optimum weather forecast to cross Biscay look like? Or, more precisely, hoe does the weather look like, that we consider suitable for us to sail to Spain?

The Bay of Biscay is the gulf between Brittany and Spain. Parts of the continental shelf extend far into the bay, resulting in fairly shallow waters in many areas and thus the rough seas for which the region is known. The shelf can be clearly seen on Google Maps , satellite view. Also the fall and winter storm are extremely severe and dangerous. It is crossed best between June and End of August, as far westerly as possible.

We need fair wind and low waves, for about three days. That is how long it will take us. And no, we will not anchor at 4000m depth at night, we have to sail through!

We are considering leaving tomorrow, then there will be hardly any waves, not much wind either for the first two days. Then there is wind, but we would have to sail against it, probably during the night. We could also wait till maybe Monday. Then the wind is more favorable, the waves a bit higher. Part of the problem is, that the forecast does not go far enough into the future. On the other hand, some sailors say reading the crystal ball is more precisely anyway than looking at weather forecast.

Surely we will have worse conditions under way, but we need not sail into condition deliberately, that we do not feel prepared for.  We promised our kids to be extra careful. We are also in good company. One of Germany’s best known longtime sailors told me, that he waited o long that he finally went by engine.

At the end of the day it is up to us to make a decision…

29. Juni 2014
von Steffi
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Chenal du Four

Mein Gott, machen diese Segelhandbücher ein Wasser um den Chenal du Four ;-) ! Dabei war der zahm wie ein alter Gaul. Kann aber auch daran liegen, dass wir alle Ratschläge beherzigt haben:

Wir warteten ab, bis die Welle sich etwas gelegt hatte und der Wind nicht gegen den Tidenstrom stand. Wie empfohlen, legten wir drei Stunden vor Hochwasser Brest in L’Aber Wrac’h ab, um beim Kippen der Tide am Leuchtturm Le Four zu sein. Nicht bedacht dabei hatten wir, dass es um 4 Uhr früh noch verdammt finster in Finisterre ist – wir konnten nur sehr langsam fahren, um weder Felsen, noch Austerbänke noch Fischernetze zu streifen. Außerhalb des Aber war der Wind morgens früh noch recht mau, doch Welle war genug – es schaukelte uns ganz schön hin und her: Hier war das Pferd noch bockig. Doch es passte alles: Vor dem Le Four kam der Wind, die Welle legte sich, die Tide kippte und die Sonne vertrieb die Wolken – ruhiges Segeln zwischen Festland und Inseln, beides mit Flachwasserzonen und Felsen. Im letzten Teil des Chenal du Four floss das Wasser wieder wild durcheinander, allerdings gemächlich und ohne Welle. Da möchte ich nicht unter schlechteren Bedingungen durch!

So sind wir also in Camaret sur Mer, bereit zur ersten großen Herausforderung, dem Queren der Biskaya. Wir sind jetzt vier Wochen unterwegs, haben 604 Seemeilen, also rund 1118 km, bis Cameret sur Mer hinter uns gebracht. Wir waren mit einer Geschwindigkeit von rund 5 Knoten, also 5 Seemeilen pro Stunde oder knapp 9 km/h unterwegs. Mit anderen Worten: Wenn wir uns ein Auto mieten sind wir, laut  Google Maps in 9 Stunden und 57 Minuten zu Hause, plus zwei Stunden mit dem Bus nach Brest und Auto mieten.

Irgendwie frustrierend, aber auch tröstlich!

Steffi in Cameret sur Mer

Steffi in Cameret sur Mer

Sailing Almanacs make a big fuzz about Chenal du Four, however it was easy for us. Maybe, because we followed all their recommendations: We waited till the wind would be with the tide. We left L’Aber Wrac’h three hours before high water Brest, to make sure we’d arrive at lighthouse Le Four when the tide turns to our favor. What we did not consider was, that it is still pretty dark in Brittany at 4 o’clock in the morning. So we had to go really slowly to avoid oyster banks, fishing grounds and drying rock. Outside the Aber W’rach there was still some waves, due to the winds the days before. There wasn’t much wind either which made it a bumpy ride. However, when we arrived at Le Four, the tide turned, wind came up, the waves went down and the sun came out. Smooth sailing! At the end of La Four the water was kind of choppy, though no waves – no need to be there in worse conditions!

Now we are in Camaret sur Mer, ready for the first big challenge, crossing the Bay of Biscay. We have been on our way for 4 weeks now, we went for 604 nm, about 1118 km, in a speed of 5 knots, 5 nm an hour, or 9km/h. If we rent a car we would be home in 9 hours and 57 minutes, as Google maps is informing me. Going to Brest by bus and actually renting the car would add another two hours.

Kind of frustrating, and at the same time comforting though!

Gustav: Von Ijmuiden nach Aber Wrac’h

28. Juni 2014 von Steffi | 1 Kommentar

Beim Warten auf günstigeres Wetter hab ich Zeit für ein wenig Spaß:

Some fun, while waiting for suitable weather.

Diese Galerie enthält 12 Bilder

27. Juni 2014
von Steffi
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Ausflug nach Lannilis

Fast vier Wochen lang waren Wind und Sonne uns hold, doch langsam wendet sich das Blatt. Wir müssen noch um die obere Ecke der Bretagne, dann durch den Chenal du Four nach Brest, besser nach Camaret sur Mer, um dort dann auf gutes Wetter für die Biskaya zu warten. Doch erst mal kommen wir nicht mal bis dahin: Wind und Welle sind gegen uns, und das auch noch kräftig.

So scheint es uns jedenfalls. Sicher wird uns noch heftigeres Wetter begegnen, also mehr als 20 Knoten Wind und 2 m Welle. Diesmal fällt dies noch mit Tidenstrom zusammen. Alles in allem vielleicht immer noch etwas, über das wir in ein paar Monaten lachen, im Moment trauen wir uns das in der Kombination nicht zu. Die Biskaya können wir vor Ende nächster Woche wegen des Wetters sowieso nicht angehen, also warum nicht hier warten?  Es ist schön hier, die Vorratskisten und der Kühlschrank sind noch gut gefüllt, im Schlick gibt es Muscheln und im Meer essbare Algen ;-) Oder Restaurants. Oder einen Bus zum nächsten Supermarkt.

Der fährt auch schon im Juni, wie wir herausfinden konnten. Der Winterfahrplan hier gilt nämlich vom 3. September bis 3 Juli. Im Sommer kommen dann doch genügend Touristen, um diesen zu ändern. Außerhalb der Saison ist in dem größeren Ort Lannilis nichts, aber auch gar nichts los. Und zur Mittagszeit noch weniger.

Wir wanderten heute den Aber Wrac’h entlang flussaufwärts. Durch Wälder und Felder führte der Weg bis zu dem Hafen Paluden. Der Fluss wird immer enger, auch hier liegen noch Austernbänke, auch hier regieren die Gezeiten das Leben am Wasser. Und bis hier hinein liegen noch große Segelschiffe. Von Paluden folgten wir der Straße entlang nach Lannilis, in der Hoffnung dort einen Bus oder Transport zurück und ein kleines Kaffeehaus für eine Stärkung zu finden.

Den Franzosen ist ihr Mittagessen heilig. Die Restaurants, fein eingedeckt, sind gut gefüllt, die Teller biegen sich. Für Deutsche, die einfach nur einen Kaffee und ein belegtes Baguette wollen, ist kein Platz. Imbissbuden? Gibt es nicht. Die Boulangerie, in der man morgens durchaus Kaffee und Hörnchen bekommt, hat zu. Wie alles andere auch. Dass die Geschäfte zwar sonntags geöffnet sind, aber an den anderen Tagen von 9 bis 12 und dann von 14 bis 18 Uhr, wussten wir ja. Dass sogar der Supermarkt Mittagspause hält, hat uns dann aber doch überrascht.

Was soll’s, die Welt ist bunt und vielfältig, immer wieder neu!

Und Manner Schnitten gehen immer!

Paluden

Paluden

Wind and sun were gentle with us during the past four weeks, but this is changing now. We still have to go around the corner of North Brittany, then through the Chenal du Four to Brest, better to Cameret sur Mer. There we will wait for the best weather to cross the Bay of Biscay. But at the moment we do not even get that far, wind and waves are against us. At least that is our impression. Certainly we will have heavier weather than a bit more than 20 knots wind and 2 m waves. But there is also the tidal stream. Maybe we will laugh about these conditions in a few month, but at the moment we feel not experienced enough to deal with it. We can’t start crossing Biscay till end of next week due to the weather, so why not wait here? It is beautiful, the chests and the fridge are full, and there are clams and sea salad;-). And restaurants. And a bus to the supermarket.

The bus is actually going in June as well. The schedule for winter – from Sept 3rd to July 3rd – does not show  one. But obviously there are enough tourists in summer for a regular bus. Out of season there is nothing, absolutely nothing to do in Lannilis, the next large village. And around noon it is dead.

We hiked along  Wrac’h towards land today. Winding through fields and woods the path lead to the little port Paluden. The rivers becomes more and moe narrow, still influenced by the tide and lined with oyster banks. There are still rather large sail ships moored in there. From there we walked along the street to Lannilis, hoping to catch a bus back and for some coffee and sandwich.

The French appreciate their lunch. The restaurants, nicely set, are crowded, the plates full. For Germans, looking for coffee, is no room. The boulangerie, open all morning for coffee and croissant, is closed. Everything is closed. We did know, that shops in France are open from 9-12 and 2-6, but we were surprised that even the supermarket was closed during noon.

Oh well, the world is colorful and surprising!

And Manner wafers are always tasty!

26. Juni 2014
von Steffi
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L’Aber Wrac’h

L‘ Aber Wrac’h – wenn es nicht schon einen Ort dieses Namens geben würde, müsst man ihn erfinden. Und dann diese Landschaft hier danach benennen.

Aber Wrack – so wird es gesprochen, ist ein lieblicher und doch ungezähmter Ort, wie eine freie, erwachte Frau. Vom Meer kommend liegen erst mal eine Menge Felsen herum. Riesige Steine, rauh und scharf, nicht rundgeschliffen, liegen im Meer, mal von Wasser bedeckt, mal in einer Sandbucht, je nach Stand der Gezeiten. Vom Osten kommend muss man, um in den Einfahrtskanal zu kommen, fast vollständig daran vorbeifahren. Links und rechts davon liegen Austernbänke und Fischergründe, dahinter sanfte, grüne Hügel, hie und da kleine Wäldchen. Helle bretonische Steinhäuser, trutzig einerseits und doch mit liebevollen Details, wie blauen Fensterläden oder Giebeln, schmiegen sich in die Landschaft. Sie sind umgeben von Hortensien, Kapuzinerkresse, Rosen und exotischen Pflanzen. Dazwischen liegen Felder, deren Ränder von Wildblumen strotzen.

Habt ihr es bemerkt? Mir gefällt es hier! Es ist eindeutig der bisher schönste Ort auf unserer Reise!Aber Inseln

Der Ort L’Aber Wrac’h liegt noch ziemlich am Anfang des Abers, dort wo Meer und Fluss sich treffen. Aber ist das bretonische Wort für Ria. Ria ist der geologische Ausdruck für ein vom Meer überschwemmtes Flusstal, das dann einem durch Gletscher entstanden Fjord ähnelt. Der Limski-Fjord in Kroatien oder der Port Jackson in Sydney sind ebenfalls Rias. Auch in Galizien werden wir sie wieder antreffen

Aber Wrach

In dem verschlafenen Örtchen, mit zwei, drei kleinen Hotels und einer Handvoll Restaurants kann ich mir selbst im Hochsommer nicht viele Touristen vorstellen. Nicht umsonst heißt der Bezirk hier Finisterre – Ende der Erde. Hier ist nichts, nur Ruhe und Einfachheit, und das macht es so atemberaubend schön.

Der Vorzug des Dorfes und des Aber Wrac’h  sind die Wassersportmöglichkeiten: Kite Surfen, Surfen, Jollensegeln, Kanufahren und natürlich die Marina, die bei jeder Tide angefahren werden kann. Hier kann man die Seele baumeln lassen aber auch jederzeit aktiv sein.

Kennt ihr diese Stimmung frühmorgens, wenn die Sonne leicht milchig über dem Horizont steht, kein Lüftchen weht, kein Laut sich regt und die Zeit still steht? So begann heute der Tag, spät schon, denn die Sonne schläft hier lange, sie versinkt ja auch erst spät im Meer. Ein märchenhafter Morgen!

Aber Sonnenunter (2)Nach dem Frühstück, Croissant, Tee für mich und Kaffe für Tomy, zogen wir unsere Wandersandalen an, um die Küste von der Landseite aus zu bewundern.  Es duftete nach Heu, Pinien und Kiefernadeln, nach Meer und Salz. Kurz vor Niedrigwasser lagen vor uns die Austernbänke blank, Kinder und ältere Leute suchten im Schlick nach Muscheln und Algen fürs Abendessen. Gegenüber am anderen Ufer des Abers türmten sich die Felsen wie Gebirge in den blauen Himmel.

Keiner hier störte sich an Ulva armoricana , dem Salat des Meeres, vor dem auf Schildern eindringlich gewarnt wird: Obwohl in der Bretagne heimisch können diese Algen unter bestimmten Bedingungen die Küste überfluten. Einer der Gründe für das massenhafte Auftreten ist Überdüngung. Wenn dicke Teppiche angespült werden und in der Sonne trocknen, entsteht durch Verrottung unter der weißen Kruste Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Wird das freigesetzt, etwa durch drauftreten tritt dieser aus, das Einatmen kann zu Schwindel, Ohnmacht oder sogar den Tod führen. Solange die Algen frisch und grün sind, sind sie völlig harmlos und können als Salat gegessen werden. Ah, die Welt ist wunderbar und geheimnisvoll!

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L‘ Aber Wrac’h – if there wasn’t already a location with this name, you would have to invent it and name a landscape like this with it.

Aber is spoken like  „after“, but with b and then „vruk“. It iss a lovely and savage piece of land, like an awakened and free woman. There are lots of rocks in the sea. Huge rocks, rough and sharp, not rounded by the sea, are in the ocean, sometimes covered with water, sometimes in on a sandy beach, depending on the tide. Coming from the east you have to go around them almost completely to get to the entrance channel  to Aber Wrac’h. On each side of it there are oyster beds and fishing grounds. On land there are soft green hills, sometimes with little forests on it. Typical stone houses of Brittany, defensibly  on the one hand, but with lovely details like blue shatters nestle on the hills.  They are surrounded by hydrangeas, nasturtiums, roses and exotic plants. There are also fields edged with wildflowers.

Have you noticed? I like this place! it is definitly the most beautiful one so far.

The village L’Aber Wrac’h is situated in the beginning of the Aber, where sea and river meet. Aber is the French word for ria. A ria is a river that was flooded by the sea and therefore looks like a fjord. However a fjord was made by a glacier. Other famous rias are the Limsky-Fjord in Croatia and Port Jackson or George’s River in Sydney.

I can’t imagine loads of tourists here in this sleepy little village with a handful of hotels and some more restaurants. After all we are in Finisterre – the end of the land. There is nothing else but calmness and simplicity and that is what makes it breathtakingly beautiful.

There are lots of water activities to do in Aber Wrac’h: kiting, surfing,  dinghy sailing, canoeing and  of course the little port, which can be reached at any tide make it attractive as well. Relax or be active – anything is possible!

Do you know those days, when the sun raised in a milky sky, the air is still, there is nothing to hear and time stands still? This is how today started, late, as the sun sleeps long here. No wonder, it stays up  late as well. It was an awesome morning.

After breakfast, croissant, tea for me and coffee for Tomy, we got on our hiking shoes to admire the coast from land. The sweet smell of hay, pines, wildflowers, sea and salt hang in the air. Just before low water the oyster beds were all exposed. Kids and elder people were looking for clams and algae. On the other side of the Aber the rocks were high in the blue sky.

Nobody cared much about Ulva armoricana , salad of the sea, although signs on the beach warn people about them. This algae is growing here naturally, but under certain circumstances  it is a pest called green tide. When too much of it covers the beaches and dries in the sun, poisoning gases develop under the white crust.  If anybody stamps on it, this can be released. In the worst case it is fatal.  However as long as it is fresh it can be eaten as salad. Ah, the world is an amazing miracle!