7. April 2018
von Steffi
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Kleine und große Alltagsabenteuer im März

Mittlerweile habe ich schon eine recht gute Routine im Sammeln von kleinen und großen Alltagsabenteuern: Ich mache mir tatsächlich jeden Abend entsprechende Notizen, manchmal ganz viele und manchmal muss ich sie mir aus den Fingern saugen.

Mein Alltag auf einem Schiff in der Karibik unterscheidet sich dabei sehr vom Alltag in Deutschland. Und hat doch vieles gemeinsam: Wir treffen Freunde, ärgern uns über unsere Mitmenschen, verletzen uns, waschen Wäsche, müssen einkaufen, einen Parkplatz finden oder etwas reparieren: Weiterlesen →

Iles des Saintes

2. April 2018
von Steffi
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Das Universum ist ein Besserwisser – Iles des Saintes

Ich hatte eine Mooring direkt vor Bourg des Saintes bestellt, mit Wifi am Schiff. Was liefert es?

Eine Mooring vor der unbewohnten Ilet de Cabrits, eine Meile über einen windigen Kanal von der Stadt entfernt und weit und breit kein brauchbares Wifi Signal.

Dabei muss ich sagen: Ich kann mich aufs Universum verlassen. Es liefert immer punktgenau all meinen verbogenen Gedanken, Wünschen, Ängsten, verdrängten Gefühlen, bewussten Bestellungen und (un)überlegten Handlungen gemäß. Gar nicht so einfach, aus diesem Cocktail ein Paket zu schnüren. Das Universum kann das, es kennt meine wahren Bedürfnisse. Soll nicht heißen, dass ich sie kenne oder immer herausfinde, woran gewisse unangenehme Umstände wie vier Wochen lang grippaler Infekt im Februar. Kann nur daran liegen, dass ich gerne auch andere Wesen leben lassen, inklusive Viren…

Diesmal finde ich sehr schnell heraus, dass das Universum unsere inneren Wünsche besser kennt, als wir selbst. Es ist eben ein Besserwisser: Weiterlesen →

indian River, Dominica

27. März 2018
von Steffi
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Dominica – Portsmouth und Indian River nach dem Hurrikan

„It changed everything, the mountains, the rivers, the villages.“

Fünf Stunden lang wütete der Hurrikan Maria. Danach war nichts mehr wie vorher. Ganze Berghänge sind jetzt kahl, ohne Bäume, viele sind abgestorben. Die Hügel hinter Portsmouth sehen aus, wie unsere Mischwälder im Winter: Ohne Laub, mit grünen Flecken dazwischen. Einige Bäume treiben wieder aus. Flüsse änderten ihren Lauf, rissen ganze Häuser ins Meer, auch Menschen, etwa 60 Tote gab es. Wäre der Sturm tagsüber gewesen, wären mehr Menschen gestorben, weil sie ins Freie gerannt und erschlagen worden wären. So versteckten sie sich in den Häusern, im Kühlschrank, unterm Bett. Rund 12000 verließen danach die Insel. Von manchen Häusern blieb nur die Toilette stehen. Weiterlesen →

Trafalgar Falls, Dominica

25. März 2018
von Steffi
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Dominica – Was Hurrikan Maria in Roseau übrig ließ

Nicht viel – und doch mehr als genug, um sich in die Insel Dominica zu verlieben!

Schon von weitem beeindrucken die zerklüfteten Berge. Ich bin erleichtert, dass sie grün sind, an manchen Stellen giftgrün. Aber der Eindruck täuscht: Fast kahl und weiß stehen die entlaubten und geköpften Bäume auf den Hängen und Kämmen, ragen kreuz und quer wie verzweigte Mikadostäbe in den Himmel: Und doch treiben sie aus! Das Unterholz, die Farne, Helikonen und Schlingpflanzen freuen sich über eine Extraportion Sonnenlicht. Sie wachsen üppig und grellgrün.

Erster Eindruck von Dominica

Der erste Ort, den wir ganz im Süden passieren sieht durch das Fernglas recht passabel aus, auch der zweite sieht mit freiem Auge ganz gut aus. Doch das, was so schön blau leuchtet, sind Planen, mit denen manche Häuser notdürftig gedeckt sind. Andere Häuser sind neu gedeckt, ihre Dächer leuchten rot, orange oder grün im Sonnenlicht. Wieder andere sind glimpflich davon gekommen oder repariert mit dem, was da war. Weiterlesen →