5. April 2019
von Steffi
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Uganda Tag 12 und 13: Murchinson Falls

Die deutsche Tour, die wieder neben uns bei der Murchinson River Lodge gezeltet hat, fährt ab, wir trinken noch Kaffee – und bemerken einen platten Reifen. Auch dem Reservereifen fehlt Luft, außerdem ist er mindestens dreimal geflickt. Ich ärgere mich hauptsächlich über uns selbst: Weil wir nicht regelmäßig die Luft geprüft haben und auch nicht die Reifen, bevor wir in Entebbe losfuhren. Uns drängte damals die Zeit. Egal: Tomy wechselt erst mal den Reifen.

Murchinson Falls Nationalpark, Uganda, www.sy-yemanja.de

„Papa lacht ja noch“

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1. April 2019
von Steffi
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Uganda Tag 10 und 11: Wir fressen Staub

Die Lebenserwartung in Uganda beträgt etwa 60 Jahre. Ich bin überzeugt, dass die meisten an Staublunge sterben! Nur die Straßen zwischen den wichtigsten Städten sind geteert, alle anderen sind Pisten, in der Regenzeit Schlammpisten, in der Trockenzeit Staubpisten!

On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de

Plötzlich ist da eine Wand…

Auf unserer Fahrt vom Queen Elizabeth Nationalpark Richtung Fort Portal beeindrucken uns wieder einmal die Szenen neben und auf der Straße ebenso sehr, wie die Tiere Afrikas in den Nationalparks.

Die Fahrten über Land sind anstrengend, haben aber auch ihren eigenen Reiz, den wir nicht missen möchten. Trotzdem sind wir froh, uns einen Tag auf Kluges Guestfarm, einem tropischen Paradies, zu erholen und eine Aussage unserer Tochter endgültig zu widerlegen:

„Mama, dort gibt es keine Blumen!“

Natürlich gibt es die! Liegt es am Frühling (sie war im Herbst) oder an meinem geschulten Auge? Ich sehe überall Blüten. Vereinzelt, aber doch! Auf Kluges Guestfarm allerdings stehen sie dicht beisammen, bilden einen tropischen Garten, voller Farbe und zauberhaftem Duft. Es gibt warme Duschen, einen Pool und das beste Steak in Uganda. Sagen alle, die den Vergleich haben! Am nettesten ist allerdings die Gesellschaft: Stefan, der Eigentümer, verwöhnt uns mit selbsthergestelltem Schinken und unterhält uns mit vielen Anekdoten aus einem langem Leben in Afrika: Seit 45 Jahren arbeitet er auf dem Kontinent, seit 30 Jahren lebt er in Uganda. Er hat dort nach Idi Amin die Teeproduktion wieder aktiviert, guter Tee übrigens und nur eines seiner Projekte.

Außerdem treffen wir ein nettes deutsches Pärchen, das hier eine kleine ugandische NGO unterstützt. Hans ist Bauer in Mettmann, Silke Lehrerin und Diplom-Biologin. Im Moment ist sie hier technische Beraterin für ein Projekt, das die Kleinstbauern in Permakultur unterrichten will. Eine Schule will sie auch aufbauen: Die Alten machen das, was sie immer schon so gemacht haben, die Jungen sind offen für Neues. Der Abend und der nächste Vormittag vergehen wie im Flug im Gespräch mit den beiden!

Auch den nächsten Abend verbringen wir mit Stefan Kluge, der uns den Norden Ugandas ans Herz legt: Bis vor knapp 15 Jahren herrschte dort Bürgerkrieg, die berüchtigten Kindersoldaten und ihr Anführer, dem ich nicht die Ehre der Namensnennung erweisen will, trieben dort ihr Unwesen. Doch heute sei die Gegend sicher, landschaftlich wieder ganz anders, mit guten Straßen und den besten Nationalpark Ugandas. Doch leider reicht uns die Zeit nicht: Uns fehlen mindestens zwei Tage… Außerdem wollen wir die NGO besuchen und unsere neuen Freunde nochmals sehen und mehr über das Projekt erfahren.

Morgen müssen wir früh raus, vor uns liegt die längste und schlechteste Strecke unseres Roadtrips! Sieben bis dreizehn Stunden rechnen die Reiseveranstalter, je nachdem, ob es geregnet hat oder nicht.

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Kluges Guestfarm, Uganda, www.sy-yemanja.de

Um Fort Portal gibt es viel Tee, aber auch viel Baumwolle

Die Strecke von Port Portal hinauf an den Viktoria-Nil ist nur wenig über 300km lang, aber sie geht weitgehend über Piste, genauer über Baustelle. Die ist reinstes Patchwork: Asphaltierte Strecken wechseln sich ab mit breiter Piste, die nur auf Asphalt wartet, dann wieder alte Piste, dann Schotter, dann Baustelle, alles wild und ohne erkennbare Absicht durcheinander. In manchen Orten liegt schon Asphalt, in anderen wird die Piste gerade aufgerissen: Wir können kein System erkennen. Aber eines ist klar: Gebaut wird von den Chinesen!On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de

Auf diesen Straßen und Pisten fahren große LKWs, flotte Landcruiser, rücksichtslose Busse und kleine Taxibusse völlig unbeeindruckt von Fußgängern, Frauen mit kleinen Kindern auf dem Rücken, oder Fahrradfahrern oder Motorradfahrern. Die Staubwolke, die sie hinter sich herziehen hüllt alles in eine undurchsichtige Wand: Du hast keine Ahnung mehr, ob vor dir ein Schlagloch oder ein Fahrradfahrer ist! Die Pflanzen und Hütten am Straßenrand sind rotbraun, wie in Farbe getaucht. Es ist unbeschreiblich!On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de

Unterwegs kommen wir auch an einem Wallfahrtsort vorbei, allerdings steht das in keinem Guidebook, Wir wundern uns nur über die vielen festlich gekleideten Menschen, die nicht nur links und rechts der Piste stehen, sondern auch fast kein Durchkommen erlauben. Ein Fest ist offensichtlich in Gange, aber vielleicht ist es auch nur ein normaler Sonntagmorgen. Überall wird gegrillt und gebraten, es gibt einen Markt. Und so viele Menschen! Im Vorbeifahren erkenne ich einen großen Felsen auf dem ein Heiliger gemalt ist. Später recherchiere ich: Die Katoosa Martyrs Village gleich hinter Kyenjojo mit den 13 Felsen war einst ein Platz an dem Hexen ihr Unwesen trieben – ich spreche jetzt nicht von den Wiccas, sondern von afrikanischer Witchcraft, von schwarzer Magie – kein Spaß. Ein Priester kaufte das Gebiet, vertrieb die Hexen und widmete jeden Felsen einen ugandischen Heiligen. Schade, dass ich das nicht vorher wusste, ich hätte mir diesen Ort und die schönen Menschen gerne angesehen!Katoosa Martyr Village, Uganda, www.sy-yemanja.de

Entlang des Albert-Sees ist das Land sehr trocken. Hier wächst nichts. Einzig ein paar Rinder und Ziegen finden hier etwas zu fressen. Die Menschen hausen in lehmverschmierten, ganz einfachen, grasgedeckten runden Hütten. Manche davon sind allerdings sehr hübsch verziert. Je näher wir zum Nationalpark kommen, umso öfter stehen Solarpaneele davor, ein wirklich überraschender Anblick. Und auch hier lächeln die Menschen freundlich.

On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de

Blick auf den Albert See

On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de On the Road, Uganda, www.sy-yemanja.de

Am Abend ist unser Auto innen wie außen eingestaubt, Tomy bekommt kaum mehr die Augen auf, soviel Staub hat er selbst im geschlossenen Auto mitbekommen. Es war unsere längste und anstrengendste Fahrt, eine, die schlecht einzuschätzen war, doch letztendlich haben wir für 300 km nur 8 Stunden gebraucht.

Murchinson River Lodge, Uganda, www.sy-yemanja.de

Kontrast: Murchinson River Lodge am Victoria-Nile

Wir campen bei der Murchinson River Lodge, wenige Kilometer vor dem Mubako Gate zum Nationalpark. Abends genießen wir den Sonnenuntergang am Victoria-Nil, nachts weiden Nilpferde um die Zelte. Sie entfernen sich bis zu 10 km vom Wasser, um an gutes Futter zu kommen, aber nur nachts. Tagsüber kühlen sie sich im Wasser oder Schlamm. Hippos gelten übrigens als die für den Menschen gefährlichsten Tiere Afrikas, die jährlich einige Todesfälle verursachen. Murchinson River Lodge, Uganda, www.sy-yemanja.de

INFO

Am Ende der Berichte über unsere täglichen Erlebnisse und Eindrücke kommt eine Zusammenfassung per Bericht und PDF damit du deine eigene individuelle Reise durch Uganda besser planen kannst!

27. März 2019
von Steffi
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Uganda Tag 8 und 9: Ein Wolkenbruch, ein Elefant und beschäftigte Löwen

Wir wollen auch in den Norden des Queen Elizabeth National Parks. Ich verspreche mir viel davon, Elefanten und Löwen, vielleicht einen Leoparden – aber nix da! Wir sehen zwar schon auf der Fahrt von Ishasha nach Mweya viele Elefanten, doch sind sie alle weit weg. So richtig vor die Linse bekomme ich keinen. Auch unsere nachmittägliche Safari bleibt fast ergebnislos. Knapp vor uns flüchten sich drei Elefanten ins Dickicht. Allerdings entlädt sich über uns gerade ein tropisches Gewitter – mehr als graue Schatten sehen wir nicht.

Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda, www.sy-yemanja.de

Gewitter

Diese gewaltigen Regenmengen und das Licht davor waren übrigens das Highlight des Tages, gefolgt von einem Rudel Zebramangusten. Nie gehört? Ich auch nicht!

Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda, www.sy-yemanja.de

Vor dem Gewitter

Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda, www.sy-yemanja.de

Zebramanguste

Morgen suchen wir Löwen! Weiterlesen →

Ishasha, Uganda, www.sy-yemanja.de

24. März 2019
von Steffi
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Uganda Tag 6 und 7: Baumlöwen in Ishasha

Auf ins Abenteuer! Stimmt der Weg? Ohne Navi ist es völlig unmöglich, in Uganda den Weg zu finden, aber es hat seine Tücken: Heute ein fehlendes Stück Straße. Es fahren noch zwei Jeeps in unsere Richtung, also folgen wir ihnen beherzt. Siehe da: Diese Piste ist um vieles besser und kürzer als die, die wir nach Bwindi genommen haben! Und das fehlende Stück Straße führt durch ein fast schmuckes Dorf! Wir brauchen nur eine gute Stunde bis zur Hauptstraße!

So gut wie neu!

Fahren wir nun die Strecke durch den Bwindi Park über Ruhija und Buhoma entlang der Grenze zum Kongo, die uns der Gentleman erklärt hat, oder die kürzere Strecke über Kanungu? Wir entscheiden uns für Letzteres.

An der Kreuzung steht ein Schild zu Hot Springs und nach Kanungu. Das war es dann auch mit den Hinweisen. Weiterlesen →

20. März 2019
von Steffi
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Uganda Tag 5: Gorilla Tracking im Bwindi Impenetrable Forest

Hurra, es regnet nicht! Um sieben Uhr morgens gibt es Frühstück, danach bringt uns Gloria – Köchin, Managerin, Tour Guide, höchstens 22 und unendlich schüchtern – zum Briefing in den Bwindi Park. Wir werden der Nshongi-Gorillafamilie zugeteilt, derselben Gorilla-Familie, bei der auch unsere Tochter vor 15 Monaten war.

Wir heuern einen Träger an, ich werde von Sharon, einer kleinen, scheinbar zarten Frau ausgesucht. Doch sie ist stark: Mit eisenhartem Griff zieht sie mich durch den schlammigen Weg. Ich habe Angst um meine Finger! Die sind abends bestimmt blau!

Aber zuerst fahren wir mit unserem Guide und Sharon gequetscht im Auto zum Einstieg. Von einer Lodge geht es in den Wald, erst auf einem gut ausgetretenen Pfad. Stellenweise ist er sehr matschig, wir queren auch einige Male einen kleinen Bach, dessen Lauf wir folgen. Queren heißt, die Träger, der Guide und die beiden bewaffneten Ranger, stehen in Gummistiefeln im Bach, während wir über die mehr oder weniger trockenen Steine stolpern, weitergeleitet von Hand zu Hand. Bald müssen wir anhalten: Ein Waldelefant kreuzt unseren Weg! Die sind nicht ganz ungefährlich, deshalb die Bewaffnung. Außerdem gibt es auch nicht-habituierte Gorillas, also nicht an den Menschen gewöhnte, die würden uns angreifen. Schüsse in die Luft sollen genügen, um beide zu vertreiben. Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

In den nächsten zwei Stunden kommen wir nur sehr langsam vorwärts. Das liegt an der Beschaffenheit des Weges und ein wenig an einer fröhlichen jungen schwarzen Amerikanerin, die gleich zwei Träger angeheuert hat: Sie ist etwas füllig und kennt ihre Grenzen: „Ich brauche einen, der mich zieht und einen, der mich schiebt!“ Mir ist es recht, haben mir die steilen Hänge doch schon bei der Anfahrt Angst gemacht.

Der Ranger hatte uns beim Briefing noch viel von den anderen Tieren, den Affen, Vögeln und Schmetterlingen erzählt. Die Wahrheit ist: Die sieht niemand, denn wir alle müssen uns auf den Weg und den nächsten Schritt konzentrieren.Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

Dann melden sich die Ranger, die morgens früh rausgehen, um die Gorillas an ihrem Schlafnest aufzuspüren und ihnen zu folgen: Es ist nicht mehr weit! Jetzt machen die Ranger den Weg mit der Machete frei, wir stolpern einen steilen Hang über Äste und Stängel hinauf. Das ist beschwerlich, vor Allem, da unsere Träger zurückbleiben: Zu den Gorillas sollen nicht so viele Menschen. Leider bekomme ich das nicht mit, so bleibt mein Handy für Instantfotos zurück im Rucksack. Dann der erste Gorilla und wenig später die Babys, die immerhin etwa zwei Jahre und älter sind. Wir können sie nicht unterscheiden!Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

Sie sitzen in den Ästen pflücken Blätter und Stängel und stopfen sie sich in den Mund. Oft genug bricht ein Ast unter ihnen weg und sie purzeln den Hang ein Stück hinunter. Das gilt auch für den Silverback, dem ältesten Männchen der Gruppe, den mit dem grauen Rücken. Wir folgen ihnen den Hang hinab. Ich bin erstaunt, wie nah uns die Ranger an die Gruppe heranlassen! Wie sie immer wieder Äste weghacken, manchmal fürchte ich um die jungen Gorillas. Am Ende sind wir mitten in der Gruppe, der Silverback nur fünf Meter von uns entfernt, ein kleiner Affe fällt beinahe auf uns! Ein Weibchen macht es sich vor uns bequem und blickt verträumt in die Runde, irgendwie sieht sie aus, als hätte sie was geraucht… Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.deDie anderen beiden Kleinen raufen gleich neben dem Silverback, doch der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Schön oder herzig sind sie dabei nicht wirklich, ihre Fratzen machen eher Angst.

Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

Die Kleinen raufen…

Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

Der Silverback genehmigt sich einen Joint…

Doch dafür gibt es keinen Anlass: Sie alle, auch der eindrucksvolle Silberrücken stopfen einfach nur friedlich Blätter in ihren Mund! Halt, der Kleine über mir muss gelegentlich zeigen wie groß er schon ist und schlägt sich demonstrativ die Fäuste an die Brust.

Ein Erlebnis, once in a lifetime, um damit später den Urenkeln mit der Geschichte auf die Nerven zu gehen! Oder den Pflegern im Altenheim.

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Halbstarker

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Silverback

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Der Silverback der Nshongi-Gruppe

Etwas mehr als 400 Berggorillas leben offiziel noch im Bwindi Undurchdringlichen Wald. Zur Zeit wird wieder neu gezählt und man hofft, dass sich die Zahl verdoppelt hat. Doch es gibt Gefahren: Der Park steht unter großem Siedlungsdruck. Die Geburtenrate in Uganda ist hoch, die Menschen wollen Land, um sich zu ernähren. Und Holz für Feuer. Dass Touristen langfristig mehr Lebensstandard bringen, ist ihnen nicht immer klar. Die Veränderungen, die das für das traditionelle Leben mit sich bringt, sind auch nicht immer errwünscht. Eine andere Gefahr für die Gorillas sind Krankheiten: Sie könnten von den Touristen zum Beispiel mit Grippe angesteckt werden und daran sterben. Im Kongo ist vor wenigen Monaten Ebola ausgebrochen, auch eine Gefahr – für beide Seiten, Tourist und Menschenaffe. Gorilla Tracking kann ein zweischneidiges Schwert sein. Im Moment, so denke ich, überwiegt der Nutzen für die Menschen und Tiere vor Ort.

Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

Undurchdringlich – Impenetrable

Nach einer guten Stunde gibt der Guide das Zeichen zum Aufbruch, die Träger bringen uns die Wanderstöcke und es geht abwärts über Stängel und Äste, oft genug auf dem Hosenboden. Absichtlich, denn Sharon sorgt dafür, dass ich auch nicht falle, wenn ich ausrutsche. Leider spricht sie kein Englisch, sodass ich sie nicht nach ihren Lebensumständen fragen kann. Eines ist klar: Sie bekommt in 6 bis 7 Stunden soviel Geld als Trägerin, wie andere in einer Woche für 7/24 Arbeit!

Bwindi Impenetrable Forest, Uganda, www.sy-yemanja.de

Dank den Wanderstöcken und Sharon komme ich gut zu den Gorillas und wieder zurück.

Unterwegs machen wir noch Mittagspause und sind um 15:00 zurück im Nshongo Camp. Wir waren etwas nehr als sechs Stunden unterwegs: Gut zweieinhalb Stunden hin, eine gute Stunde dort und etwas schneller zurück. Gloria erwartet uns mit Kaffee und Tee. Ganz schüchtern und sehr lieb liest sie uns das Menü für den Abend vor:

Starter: Tomatencremesuppe
Danach: Vegetable Curry oder Beef Stroganoff
Dessert: Bananenfritters mit Honig

Wir nehmen das Beef und sind zufrieden: Gloria kocht hervorragend!

Ich habe noch einen Spinnenmoment, eine kleine Tarantel an der Tür, gleich neben meinem Bett. Sie huscht nach draußen, Tomy macht die Türe zu – und quetscht sie ein. Das war nicht meine Absicht, aber unglücklich bin ich deshalb auch nicht! Das Moskitonetz stopfe ich besonders sorgfältig unter die Matratze.

Ein Campfire brennt, gemeinsam mit Gloria und einem grauhaarigen Mann, ich nenne ihn von jetzt an respektvoll Gentleman, denn so wirkte er, machen wir es uns gemütlich. Der Gentleman ist sehr interessiert am Leben in Deutschland und Europa. Zum Schluss erklärt er uns auch noch den Weg nach Ishasha: Auf unserem Navi fehlt da ein Stück Straße…

INFO Bwindi Impenetrable Forest

Am Ende der Berichte über unsere täglichen Erlebnisse und Eindrücke kommt eine Zusammenfassung per Bericht und PDF damit du deine eigene individuelle Reise durch Uganda besser planen kannst!

Bei den Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest - www.sy-yemanja.de

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