Alltagsabenteuer im August

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Ah, der August! Ein wundervoller Monat voller Sonne, Familie und Freunden, ein Monat voller großartiger Momente im Alltag. Manche wollten ganz bewusst als Abenteuer wahrgenommen werden, andere sind schon per se welche:

Ein Besuch im HopLop

Zu alt für nichts und zu jung für alles! Genauso fühle ich mich im Moment und im Hoplop erst recht! HopLop ist eine finnische Kette von Indoor-Spielplätzen, dessen erste deutsche Filiale vor ein paar Wochen in unserer Stadt eröffnet wurde. Klar, dass wir dahin mussten, als die Engelchen bei uns waren. Was soll ich sagen?

Die Finnen wissen, wie ein Spielplatz für 0-99jährige auszusehen hat!

Wir hatten Spaß! Unser Großer machte es uns vor und wir hinten nach, Klettern über Stock und Stein – abgepolstert natürlich – hinauf, hinunter am liebsten mit einer der zahllosen Rutschen. Der Donut-Rutsche, der Wellenrutsche, der Anti-Cellulite-Rutsche (die heißt anders, aber sie massiert so schön!), der Freier-Fall-Rutsche (also für die war ich zu schissig) …

Nach zwei Stunden klettern, hüpfen, rutschen und lachen waren wir erledigt! Und Mega-glücklich!

Mega-glückklich im HopLop

Mein persönlicher Tipp: Leiht euch ein Kind oder nehmt das eigene und los geht’s!

Der kleine Müllmann

Der Kindergarten hatte ja Ferien, so ging es am nächsten Tag per Inliner durch die Felder. Also Tomy und der große Engel fuhren. Der mittlere und ich hatten tatsächlich Spaß dabei, den Müll entlang des Weges zu sammeln. Der kleine Müllmann war so süß! Ich könnte ihn den ganzen Tag knuddeln, was er natürlich nicht will!

Mein liebster Müllsammler

Flaggen und Schlösser:

Höhepunkt, und schon gar kein Alltag mehr, war die Taufe des kleinsten Engels der Familie. Fotos gibt es davon keine! Da aber meine 92jährige Mutter samt „Gesellschaftsdame“ auch aus Wien angereist kam, zeigten wir letzterer ein wenig Köln: Den Dom, die Flaggen davor und die Schlösser auf der Brücke.

Geniale Idee! (Idee und Kunstwerk von Stefan Petrescu)

Tiere im Garten

Lange blieben sie unentdeckt, schlichen sich leise durch den Garten: zwei Igel. Da es sehr trocken und weit und breit keine Nacktschnecke zu finden ist, werden sie von uns mit Katzenfutter gefüttert.

Umweltschutz im Alltag

Igel in meinem Garten (Archivfoto)

Außer Nacktschnecken (was ich super finde) fehlen in diesem Jahr auch die Vögel im Garten und am Feld (was mich traurig macht). Nichts zwitschert, keine Lerchen steigen trällernd in die Luft, wenn ich morgens durch die Felder walke: Es ist einfach zu trocken! Ich weine über die vertrockneten Apfelbäume im Park, gieße die Rhododendren am Friedhof, wundere mich, wieso die Stadt das nicht schafft, und freue mich über jeden Tropfen Regen. Nach jedem Tröpfeln, denn mehr kommt auch im August kaum runter, kommen ein paar Vögel zurück in den Garten und verschwinden bald wieder.

Treffen mit (Segel)freunden

Joanna und Marcel von der Chulugi sind in Deutschland, sie brauchen ein neues Visum für Südafrika. Wir besuchen sie, grillen im Garten von Marcels Eltern, lassen deren Kois allerdings unbehelligt. Der Pflaumenkuchen von Marcels Mutter ist einsame Spitze!

Kois

Schön ist es, die beiden wieder zu sehen, wir träumen von weiteren Treffen. Vielleicht in Sansibar?

Auch Leentje und Patrick sind auf Landurlaub, wir besuchen sie in Belgien. Die Zeit mit den beiden vergeht ebenfalls wie im Flug. Sie liegen gerade in Jacare und werden demnächst unseren Spuren in Suriname und in der Karibik folgen.

Tee

Am Tag nach dem Besuch bei den Chulugis, bekomme ich ein völlig unerwartetes Geschenk: Tee aus Sansibar! Wenn das kein Zeichen ist…

Wir planen…

Tee aus Sansibar

Amy Macdonald

Ende des Monats gastiert Amy Macdonald in Köln in der Arena an der Wassermannhalle: Dort ist ein sehr schöner Parkplatz (O-Ton Amy), der dieses Jahr zum ersten Mal zu einer Freiluftkonzertarena umgestaltet wurde. Gemeinsam mit der Sängerin wundere ich mich übers Publikum: Der Großteil der Besucher schafft es, sich nicht zu bewegen. Brasilianer würden hopsen und springen, ich auch, der Rest sitzt oder steht still…

Amy Macdoanld in der Arena am der Wassermannhalle

Übrigens, auch Antje Schomaker, die Vorgruppe, hat uns gut gefallen. Den Namen könnt ihr euch schon mal merken, ihr gelingt bestimmt bald ein Hit!

Glessener Höhe

Dort nahm Tomy ein paar Flugstunden, mit Drohne natürlich! Irgendwann wird da ein Beitrag über den Tagebau draus…

Die Engelskinder spielen Frau Holle

Street Art Ehrenfeld

Der Monat endet anders, aber ebenso Klasse, wie er begann: Mit einer Street Art Tour durch Ehrenfeld im Zuge eines Treffens der NRW-Reiseblogger. Schön war es, die Gesichter hinter den Blogs persönlich kennenzulernen, auch wenn das auf Grund der Anzahl gar nicht mit jedem gelang.

Bahnhof Ehrenfeld: Wer hat an der Uhr gedreht, ist der August echt schon vorbei?

Und die Tour? Über die erfährst du mehr im nächsten Beitrag!

2 Kommentare

  1. Wir haben uns sehr gefreut, euch im Garten zu haben und gemeinsam zu grillen. Leider so kurz. Aber besser als gar nicht! Danke, dass ihr die Fahrt auf euch genommen habt.
    Und hoffentlich ein Wiedersehen irgendwo zwischen Zanzibar und Sri Lanka! Das wäre zu schön.
    Herzlich, die Chulugis

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